Ein Bürgerhaus für Vereine und soziale Einrichtungen. Diese Nutzung ist für das imposante Gebäude mit dem großen Hoftor aus Granit in der Bräugasse 23 vorgesehen. Derzeit erfolgt die Sicherung der beiden Giebelseiten des Nebengebäudes. Denn gerade sie befinden sich im wahrsten Sinne des Wortes „im Schiefstand.“ Ein Vergleich drängt sich zum schiefen Turm von Pisa auf. Nur das es sich in der Steinwaldstadt hier um eine Giebelmauer handelt. Das Landesamt für Denkmalpflege stuft das Gemäuer übrigens als erhaltenswürdig ein. Deshalb muss die vorhandene Bausubstanz erhalten bleiben.
Bereits im Oktober vergangenen Jahres wurde wegen Einsturzgefahr der Giebel die Einbahnstraße zwischen Bräugasse und Jahnstraße für den Verkehr gesperrt. Derzeit laufen die Arbeiten zur Giebelsicherung durch die denkmalerfahrene Firma Kreuzer aus Störnstein. Die Giebelseiten erhalten ein Holzkorsett und werden im Anschluss unter Spannung in die Senkrechte gebracht. Dann sollen die Bauarbeiten an den Fundamenten erfolgen, um einen sicheren Stand zu gewährleisten.
Die Gesamtkosten für das neue Bürgerhaus belaufen sich nach den Worten von Bürgermeister Hans Donko auf insgesamt drei Millionen Euro. Nach Abzug der großzügigen Förderung mit 90 Prozent verbleibt für die Stadt ein Eigenanteil von 300.000 Euro. Die Fertigstellung ist bereits Ende dieses Jahres vorgesehen.
















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