27.03.2020 - 12:26 Uhr
ErbendorfOberpfalz

Blutspendetermin trotz Corona

Wer gesund und fit ist, kann auch Blut spenden. Auch in Zeiten des Coronavirus werden dringend Blutspenden benötigt. Deshalb findet am Dienstag, 31. März, in der Stadthalle ein Termin statt. Aber mit "Anpassungen".

von Jochen NeumannProfil

Das Bayerisch Rote Kreuz ist trotz Coronavirus weiter täglich auf Blutspenden angewiesen. Auch wenn Operationen in den Kliniken aktuell reduziert werden, kommen Blutpräparate, insbesondere in der Krebstherapie und bei der Notfallversorgung, zum Einsatz. Einzelbestandteile wie Blutplättchen, auf die Patienten beispielsweise während einer Chemotherapie angewiesen sein können, sind außerdem nur wenige Tage haltbar. Aus diesem Grund ist die laufende Blutspende für die Versorgung der Bevölkerung so wichtig.

Täglich werden allein in Bayern 2 000 Blutspenden benötigt. Es gibt keine künstliche Alternative zu Blutspenden. Ohne Blutspenden ist die Versorgung von Kranken und Verletzten nicht gesichert. Aufgrund der geringen Haltbarkeit von 42 Tagen ist ein kontinuierliches Engagement unabdingbar.

Deshalb führt die BRK-Bereitschaft auch trotz Coronavirus am kommenden Dienstag, 31. März von 15.30 bis 20.00 Uhr ihren Blutspendetermin in der Stadthalle Erbendorf durch. "Wer gesund ist, kann auch Blut spenden", stellte BRK-Bereitschaftsleiter Sven Lehner fest und teilt mit, dass Blutspenden ausdrücklich erlaubt seien. „Diesmal findet der Termin aber mit einigen Anpassungen statt.“

In der Stadthalle wird die Wegführung beim Ablauf entsprechend angepasst. Deshalb werden alle Spender gebeten, die Hinweise zu beachten. Zur Vorsorge wird bereits vor der Registrierung jedem Spendenwilligen die Temperatur auf der Stirn gemessen. Auch die Hände sind zu desinfizieren. Neben der Vorlage des Personalausweises und des Blutspendeausweises muss jeder seinen eigenen Kugelschreiber mit schwarzer Mine mitbringen. „Alles erfolgt in sehr enger Abstimmung mit dem Blutspendedienst“, so Lehner.

„Jeder soll zusätzlich selbst auf den Mindestabstand von mindesten 1,5 Metern achten, sowie auf alle Hinweise“, rät Lehner. Zur „Stammbesetzung“ aus den eigenen BRK-Reihen stellte er fest, dass nur Mitglieder anwesend sein werden, die keiner Risikogruppe gehören. „Die Helfer werden unter anderem durch Schutzmasken geschützt.

Zu deren Schutz und dem der Blutspender wird diesmal auf eine Brotzeit in gemütlicher Runde verzichtet. „Dafür gibt es ein kleines Lunchpaket mit Backwaren der Bäckerei Schraml“, versicherte der Bereitschaftsleiter.

„Wir zählen auf unsere Blutspender und dass sie für unser aller Gesundheit alle präventiven Maßnahmen wahrnehmen und einhalten“, betonte Lehner abschließend. So steht dem Blutspendetermin am Dienstag, 31. März nichts im Wege.

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