Erbendorf
03.12.2018 - 14:46 Uhr

Einstimmung aufs Fest

Holz, Gips, Wolle, Pappmasché und mehr. Außergewöhnliche Krippen aus einem ganzen Jahrhundert präsentiert das Heimat- und Bergbaumuseum in seiner neuen Sonderausstellung.

Museumsleiter Manfred Klöble trapiert die Figuren an der großen Wegmann-Krippe. Bild: njn
Museumsleiter Manfred Klöble trapiert die Figuren an der großen Wegmann-Krippe.

Viel Vorarbeit leisteten die Mitarbeiter des Heimatmuseums, um diese reichhaltige Ausstellung zusammenzustellen. Museumsleiter Manfred Klöble ist sich sicher, dass diese Ausstellung gerade in der jetzigen Vorweihnachtszeit nicht nur die Herzen der Kinder höher schlagen lässt.

In sämtlichen Räumen des Museums wurden in verschiedenen Winkeln die alten Krippen liebevoll trapiert. Zum größten Teil stammen sie aus Erbendorfer Bürgerhäusern und sind bis zu 100 Jahre alt. So sind beispielsweise selbstgebastelte Krippen aus Wäscheklammern ebenso dabei wie aus Wachs gefertigte Figuren oder aus schlechter Zeit Krippen aus Holz und Stoffresten. Eine Krippe erinnert sogar an die Zeit des Erbendorfer Bergbaus. Denn die Unterstellmöglichkeit für Josef und Maria mit dem Jesukind ist aus Schlacke gemacht worden.

Aber auch sonst geht’s im Heimatmuseum weihnachtlich zu. Davon können sich die Besucher in der Dauerausstellung über die frühere Glaskugelherstellung überzeugen. Aber auch ein echtes „Fatschenkindl“ ist zu bestaunen.

Geöffnet ist das Museum am kommenden zweiten Adventsonntag von 14 bis 16 Uhr sowie am Sonntag, 23. Dezember, und Sonntag, 30. Dezember, zur gleichen Zeit.

Figuren aus Wolle. Bild: njn
Figuren aus Wolle.
Selbst in einer Nische aus Schlacke finden Maria, Josef und das Jesuskind Platz. Bild: njn
Selbst in einer Nische aus Schlacke finden Maria, Josef und das Jesuskind Platz.
Detaillierte Gipsfigur. Bild: njn
Detaillierte Gipsfigur.
Wegmann-Krippe. Bild: njn
Wegmann-Krippe.
 
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