27.09.2020 - 10:42 Uhr
ErbendorfOberpfalz

Erbendorfer CSU stellt Spielplätze auf den Prüfstand

Im Wahlkampf hat die Erbendorfer CSU Spielplätze zum Kernthema gemacht. Jetzt geht es in die konkrete Umsetzung. Mit einer Befragung der Familien ist der Grundstein für die sogenannte "Spielplatzoffensive" gelegt.

Familienbeauftragte Kathrin Götzl, Stadtrat Josef Bollmann, CSU-Fraktionssprecher Dominik Vollath, Stadtrat Robert Bayer und Christa Schleyer schauten sich auch den beliebtesten Spielplatz im Stadtpark an.
von Externer BeitragProfil

Die Zufriedenheit mit den Spielplätzen vor Ort hat der CSU-Ortsverband mit Hilfe einer Umfrage unter den Erbendorfer Familien ermittelt. Zwischenzeitlich hat Dominik Vollath die Fragebögen ausgewertet und in der jüngsten Vorstandssitzung die Ergebnisse präsentiert, berichtet der Ortsverband in einer Pressemitteilung.

Zehn Fragen

CSU-Geschäftsführerin Sandra Kellermann hatte den Fragenkatalog mit zehn Fragen vorbereitet. Diese konnten die Bürger über ein Onlineformular oder auf einem Fragebogen bis Ende Juli beantworten. Besonders spannend und aufschlussreich waren laut Vollath die Gestaltungsanregungen der Kinder und Eltern. Sie konnten angeben, was ihnen besonders gut an den Spielplätzen gefällt und was sie sich für die Zukunft wünschen. "Die Rückmeldungen waren sehr umfangreich und beinhalten viele konstruktive Vorschläge und Ideen", stellte Vollath fest. Unter anderem finden die Teilnehmer die Lage der Spielplätze gut, ebenso das Spielgeräteangebot und die Sitzmöglichkeiten. Bemängelt wurden fehlender Sonnenschutz, Pflegezustand und Sauberkeit sowie das Fehlen von attraktiven Spielgeräten für alle Altersstufen.

Klettertürme und Bike-Trail

Auch frei formulierte Wünsche konnten geäußert werden. Häufig genannt wurden hier Wasserspiele, große Klettertürme (zum Beispiel Piratenschiff) und eine altersgerechte Ausstattung, so dass die Spielplätze von allen Kindern einer Familie gleichermaßen genutzt werden können. Nestschaukeln, Trampolins und Karusselle, aber auch ein Bike-Trail, eine Hängebrücke und ein Tipi waren dabei.

Sehr zufrieden ist Vollath mit der hohen Teilnehmerzahl. Über 70 Fragebögen, die die Meinung von 126 Kindern und ihren Eltern widerspiegeln, hat er ausgewertet. Dabei waren die Naabberger besonders fleißig. 25 Prozent der Rückmeldungen kamen von dort, gefolgt von der Schloßzelch, dem Lauserbühl, Wildenreuth und Bergwerk. "Besonders erfreulich ist, dass wir auch aus fast allen Dörfern Rückmeldungen bekommen haben", stellte Vollath fest. Aktueller Favorit bei den Familien ist der Spielplatz im Stadtpark, den (bei erlaubter Mehrfachnennung) 20 Prozent der Familien gerne besuchen. Aber auch die Spielplätze in der Kemnather Straße, am Naabberg und am Lauserbühl erfreuen sich großer Beliebtheit. Interessant ist auch die Besuchsdauer und -häufigkeit. Fast zwei Drittel der Teilnehmer besuchen die Spielplätze einmal oder mehrmals pro Woche. Die Kinder toben sich dann zwischen einer halben und einer Stunde aus.

Viele Gedanken über die Spielplätze haben sich auch die Kleinen des Elisabeth-Kindergartens gemacht

Erbendorf

Bei einem Rundgang schauten sich die CSU-Mitglieder auch die Lage vor Ort an und fanden Lob und Anregungen aus der Bevölkerung bestätigt. Bürgermeister und CSU-Ortsvorsitzender Johannes Reger zeigte sich beeindruckt von den Ergebnissen und bedankte sich bei den Initiatoren der Aktion, nicht zuletzt aber bei allen teilnehmenden Familien. Die Ergebnisse will Reger in die weiteren Planungen einfließen lassen: "Die CSU hat sich das Thema Spielplätze auf die Fahnen geschrieben.

Die ausführlichen Ergebnisse der Fragebogenaktion

Mit Hilfe des Feedbacks sollen jetzt konkrete Vorschläge erarbeitet und umgesetzt werden." Dazu hat der Ortsverband eine Arbeitsgruppe gebildet, zu der alle interessierten Bürger eingeladen sind. Das nächste Treffen ist für Anfang Oktober eingeplant.

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