Im Heimatministerium in Nürnberg war die Übergabe der Breitband-Förderbescheide an die Kommunen. Sieben Gemeinden aus der Oberpfalz erhielten insgesamt über 2,9 Millionen Euro Förderung. Zusätzlich profitieren 85 Einrichtungen in der Oberpfalz mit insgesamt über 2,5 Millionen Euro von der bayerischen Richtlinie zur Förderung von Glasfaseranschlüssen und WLAN-Infrastruktur für öffentliche Schulen, Krankenhäuser und Rathäuser (GWLANR).
Die Stadt Erbendorf erhält einen Zuschuss über 480 000 Euro für Investitionen ins schnelle Internet. Wie Bürgermeister Hans Donko ausführte, wurden bereits vor längerer Zeit für den ländlichen Bereich Erschließungsgebiete ausgewiesen, in denen mit dieser Förderung jetzt investiert werden könne. Die Gesamtkosten bezifferte der Bürgermeister auf rund 1,6 Millionen Euro. „Dank der Zuschussmittel des Bundes mit 960 000 Euro und dem neuen Förderbescheid mit 480 000 Euro beläuft sich dabei der Eigenanteil der Stadt auf nur 160 000 Euro.“
Im Einzelnen soll die Breitbandversorgung in Napfberg, Lochermühl, Hohenwies, Grenzmühle, dem nördlichen und westlichen Teil von Pfaben mit dem Steinwaldhaus, die Steinmühle, Thann, Kornhof, Straßenschacht, Paterlhütte, Eppenhof, Aschenhof, Gleichhof, Plärn und Inglashof sowie Steinbach, Geiselhof, Schafhof und die Knierermühle ausgebaut werden. Verbesserungen im Stadtgebiet sollen in der Schweißlohe sowie punktuell in der Bräugasse und Krankenhausstraße erfolgen.
Des Weiteren freute sich Bürgermeister Donko über einen Förderbescheid für den Glasfaser- und WLAN-Ausbau an der Grund- und Mittelschule. Denn der Schulverband beabsichtigt den Anschluss des Schulhauses an das Glasfasernetz, da die digitalen Medien immer mehr Einzug in den Klassenzimmern halten. Die Kosten hierfür belaufen sich auf insgesamt 63 000 Euro, die mit nunmehr 57 000 Euro bezuschusst werden.
„Die Breitbandförderung des Freistaats ist ein Segen für uns“, stellte Bürgermeister Hans Donko fest. Denn sie sei entscheidend für die Zukunftsfähigkeit des ländlichen Raums. Dank der großzügigen Förderung mit 90 Prozent können die geplanten Maßnahmen im Breitbandausbau in den kommenden drei Jahren umgesetzt werden.













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