Erbendorf
06.06.2019 - 09:25 Uhr

Gutes tun und sagen

„Jesus segnet uns“: Unter diesem Thema stand die Erstkommunion in der Pfarrei Erbendorf. 22 Buben und Mädchen traten erstmals an den Tisch des Herrn.

Die Erstkommunionkinder mit Pfarrer Martin Besold (hintere Reihe links) sowie (hintere Reihe von rechts) Praktikantin Birgit Lang-Riebl und Gemeindereferentin Roswitha Heining. Bild: njn
Die Erstkommunionkinder mit Pfarrer Martin Besold (hintere Reihe links) sowie (hintere Reihe von rechts) Praktikantin Birgit Lang-Riebl und Gemeindereferentin Roswitha Heining.

Unter Glockengeläut zogen die Buben und Mädchen vom Schulhof in die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt ein. Dort begrüßte Pfarrer Martin Besold die Kommunionkinder mit ihren Eltern und Familien. Die Feier stand unter dem Thema „Jesus segnet uns“. Wie Pfarrer Martin Besold ausführte, heißt die wörtliche Übersetzung aus dem Lateinischen eigentlich „Gutes sagen“.

„Wenn ich jemanden segne, dann sage ich ihm etwas Gutes“, erklärte Besold. „Das ist wichtig, denn das ist eine christliche Grundhaltung." In seiner Predigt ging der Pfarrer auf die Zeichen des Segens ein. Zum einen sei dies das Kreuzzeichen. „Wenn wir das Kreuz machen, dann stellen wir unser Leben, uns selber, unter den Schutz Gottes.“ Zudem sei das Kreuzzeichen wohl das kürzeste Gebet, das Eltern für ihre Kinder sprechen könnten. „Schenken Sie Ihren Kindern diesen Segen.“

Als ein weiteres Segenszeichen nannte Pfarrer Besold das Weihwasser. Bei der Taufe komme das Kinder erstmals damit in Berührung. „Es ist der größte Segen von Gott. Daran sollten wir uns immer wieder erinnern“, betonte er. An die Eltern richtete er den Wunsch, immer ein kleines Weihwassergefäß an der Wohnungstür oder im Wohnzimmer zu haben. „Morgens und abends können Sie Ihre Kinder damit segnen und ihnen sagen, dass sie von Gott geliebt sind.“

„In der Kommunion kommt Jesus uns ganz nahe“, stellte Besold abschließend fest. „Es ist ein großer Segen, Jesus im Herzen zu haben.“

Während des Gottesdienstes brachten sich die Kommunionkinder auch selbst ein. So übernahmen sie die Kyrie-Rufe und das Lesen der Fürbitten. Auch die Gaben Brot und Wein brachten die Kinder zum Altar. Am Tisch des Herrn durften die 22 Kommunionkinder zum ersten Mal den Leib Christi empfangen.

Musikalisch wurde der Gottesdienst vom katholischen Kirchenchor umrahmt. Pfarrer Martin Besold dankte allen, die zum Gelingen der Feier beigetragen haben. Unter anderem nannte er die Tischmütter, die bei der Vorbereitung der Kinder auf die Erstkommunion mit halfen, sowie die Gemeindereferentinnen Roswitha Heining und Birgit Lang-Riebl. Am späten Nachmittag schloss ein Dankgottesdienst den Erstkommuniontag ab.

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