10.05.2019 - 16:24 Uhr
ErbendorfOberpfalz

Horstbaum für Schwarzstorch nach Rücksprache mit Behörden gefällt

Die geplante Windkraftanlage im Hessenreuther Wald sorgt derzeit für reichlich Gesprächsstoff. Das Landratsamt korrigiert seine Aussagen zum heiß diskutierten Fällen des Schwarzstorch-Horstbaums in einem wichtigen Punkt.

Der Baum, auf dem früher der Schwarzstorch gebrütet hat, ist verschwunden. Nachdem ein Sturm die Spitze mit dem Horst gebrochen hatte, wurde er beseitigt.
von Wolfgang Benkhardt Kontakt Profil

Das Entfernen des sturmgeschädigten Schwarzstorch-Horstbaums im geplanten Windkraftgebiet im Hessenreuther Wald sorgte nach unserer Berichterstattung für reichlich Gesprächsstoff. Im Nachhinein hat sich herausgestellt, dass die Naturschutzbehörden sehr wohl vor dem Fällen des Baums, dessen Spitze mit dem Horst dem Vernehmen nach bei einem Sturm gebrochen und herabgestürzt war, informiert wurden. Das Landratsamt korrigiert seine Pressemitteilung wie folgt: "Der Grundstückseigentümer hat mitgeteilt, dass er aufgrund der akuten Borkenkäferpoblematik den Baum so schnell wie möglich aus dem Wald entfernen will. Eine Vorortbesichtigung durch die Sachbearbeiterin der Unteren Naturschutzbehörde war aus Zeitgründen nicht möglich. Nach Rücksprache mit der Höheren Naturschutzbehörde wurde dem Grundstückeigentümer mitgeteilt, dass aus Sicht der Unteren Naturschutzbehörde eine Entnahme des Horstbaumes möglich ist." Richtig war, dass Kartierarbeiten nicht vorher mit der Untere Naturschutzbehörde abgesprochen worden waren. Vielmehr sei die Sachbearbeiterin am Amt von dritter Seite darauf angesprochen worden. Erst auf telefonische Nachfrage habe die Gesellschaft NES mitgeteilt, dass sie ein Büro beauftragt habe.

Hier geht es zum Bericht über den Windpark

Erbendorf
Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Für Sie empfohlen

 

Aktuell und Wissenswert

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.