Erbendorf
26.12.2019 - 13:29 Uhr

Kaum zu sehen, aber gut zu hören: Posaunen in luftiger Höhe

Es waren nicht die Posaunen von Jericho, die am Heiligen Abend vom Turm der katholischen Pfarrkirche erklangen. Die Erbendorfer Turmbläser stimmten mit einem Posaunenquartett auf die Christmette ein.

Vom Turm der katholischen Pfarrkirche erklang vor und nach der Christmette Musik der Erbendorfer Turmbläser. Bild: njn
Vom Turm der katholischen Pfarrkirche erklang vor und nach der Christmette Musik der Erbendorfer Turmbläser.

Mit weihnachtlichen Weisen und Werken alter Meister stimmten die Erbendorfer Turmbläser vom Turmumgang des Kirchturms der katholischen Kirche vor und nach der Christmette auf die Heilige Nacht ein. Für die vier Posaunisten Markus Ringer, Werner Hederer, Markus Schreiber und Jochen Neumann ist es schon Tradition, Jahr für Jahr auf den Kirchturm zu steigen. Das "Turmblasen" hat in der Steinwaldstadt Tradition. In den vergangenen Jahrhunderten war es Aufgabe des Stadttürmers. Adam Kapl, der letzte Türmer Erbendorfs, ging 1920 in Rente. Seitdem tat sich auf dem Kirchturm nicht mehr viel. Erst 1986 ließen die Turmbläser diese Tradition wieder am Heiligen Abend aufleben. In den vergangenen fast 35 Jahren mussten die Musiker auch mal am Boden bleiben - und das fast fünf Jahre lang: Denn aufgrund des Einbaus der neuen Glocken samt Glockenstuhl im Jahr 2011 war ein Aufstieg in den Turm, noch dazu mit den Instrumenten, nicht möglich.

Vom Turm der katholischen Pfarrkirche erklang vor und nach der Christmette Musik der Erbendorfer Turmbläser. Auf dem Bild die Turmbläser im "Türmer-Stüberl" mit (von links) Werner Hederer, Jochen Neumann, Markus Schreiber und Dr. Markus Ringer. Bild: njn
Vom Turm der katholischen Pfarrkirche erklang vor und nach der Christmette Musik der Erbendorfer Turmbläser. Auf dem Bild die Turmbläser im "Türmer-Stüberl" mit (von links) Werner Hederer, Jochen Neumann, Markus Schreiber und Dr. Markus Ringer.
 
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