In Erbendorf wird die bisher ungenutzte Flüchtlings-Container-Siedlung am Zeidlweidweg künftig von der Strabag als Unterkunft für ihre regionalen Bautrupps genutzt. Dies teilte Bürgermeister Bernhard Schmidt mit. Die zweistöckige Modul- und Containeranlage, die Ende 2024 fertiggestellt wurde, bietet Platz für rund 50 Personen. Der Landkreis Tirschenreuth ist Betreiber und Ansprechpartner für die Belegung.
Obwohl die Anlage betriebsbereit war, blieb sie bislang ungenutzt und diente als Standby-Standort für den Landkreis. Andere Standorte wie Kemnath oder Plößberg wurden bereits aufgelöst. Der Standort in Erbendorf soll bis Ende 2027 im Standby-Betrieb erhalten bleiben, so die Vereinbarung mit dem Landkreis.
Bürgermeister Schmidt betonte, dass der anhaltende Leerstand trotz laufender Kosten unhaltbar sei. „So ein Gebäude über Jahre hinweg leer stehen zu lassen, ist der Bevölkerung nicht vermittelbar“, sagte er. Auf Vermittlung von Juristin Ayla Spiegler vom Landratsamt konnte ein Mietvertrag mit der Strabag geschlossen werden. Landrat Hubert Schicker erklärte, dass die Strabag das Gebäude als Unterkunft für ihre Mitarbeiter nutzen wird.













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