25.06.2020 - 13:51 Uhr
ErbendorfOberpfalz

Stadtrat in Erbendorf baut Max-Reger-Straße aus

Max Reger war ein brillanter Komponist. "Seine" Straße in Erbendorf ist derzeit alles andere als brillant. Sie ist teilweise eine Schotterpiste. Das soll sich nun ändern.

Die Max-Reger-Straße ist in Teilbereichen eine Schotterpiste. Das will die Stadt nun ändern. Einstimmig sprach sich der Stadtrat für den Ausbau aus.
von Wolfgang Benkhardt Kontakt Profil

Max Reger war ein brillanter Komponist - "seine" Straße in Erbendorf macht ihm aber augenblicklich wenig Ehre. Sie ist in Teilbereichen eine Schotterpiste.

Einstimmig beschloss der Stadtrat am Montag, Geld für die Straße locker zu machen. Ab den Anwesen 3 und 4 soll sie weiter ausgebaut werden. Geplant ist eine Fahrbahn von 5,50 Meter Breite nebst Gehweg von 1,50 Meter. Bürgermeister Johannes Reger rechnet mit Kosten von rund 330 000 Euro. Da es sich um einen Erstausbau dieses Abschnitts handelt, wird ein Teil der Ausgaben über Erschließungsbeiträge der Anwohnern abgedeckt.

Im Zuge der Bauarbeiten, die noch heuer umgesetzt werden sollen, sind auch im bereits "geteerten" Bereich Arbeiten geplant. Der Kanal muss auf einer Länge von rund 125 Metern ab der Einmündung Windischkapellenstraße erneuert werden. "Aufgrund von Schäden, zu geringer Dimensionen und zu geringem Gefälle sind diese Arbeiten nötig", erläuterte Bürgermeister Johannes Reger. Zudem seien für die noch nicht bebauten Grundstücke keine Hausanschlüsse angelegt worden. Die Kosten dafür belaufen sich nach einer Schätzung auf etwa 73 000 Euro.

Auch bei der Wasserleitung gibt es Handlungsbedarf. Allerdings geht es hier lediglich um fehlende Hausanschlüsse für noch nicht bebaute Grundstücke. Die Kosten dafür schätzt die Stadt auf 9600 Euro.

Dritter Bürgermeister Reinhold Kastner (SPD), selbst Anlieger der Max-Reger-Straße, berichtete, dass die Anwohner froh über diese Maßnahme seien, die längst überfällig sei. Kastner ist optimistisch, dass der Ausbau dazu führen wird, dass sich an der Straße auch Baulücken bald schließen. Sondergebiet gebilligt

Keine Einwände hatte der Stadtrat gegen die Änderung des Flächennutzungsplans und die Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans für das "Sondergebiet Freiflächen-Photovoltaikanlage Altendorf" der Stadt Pressath und einer Bebauung des "Oberen Blaslbergs" in Friedenfels. Belange der Stadt Erbendorf seien jeweils nicht berührt, so die Stellungnahme.

Bauanträge

Außerdem gab der Bürgermeister bekannt, dass im Verwaltungsweg drei Bauanträge behandelt worden seien. Es handelt sich dabei um einen Schuppenabbruch und den Neubau einer Garage und eines Carports auf dem Grundstück Nummer 35 in Siegritz, den Neubau eines Gartenhauses in der Schloßstraße 60 sowie einen Gärraumanbau auf dem Anwesen Pfarrgasse 22. Bauherr in der Pfarrgasse ist die Hausbrennerei Schraml, die ihre Produktion erweitert.

Wappen für Flieger

Der Aero-Club darf das Erbendorfer Stadtwappen nutzen. Die Mitglieder des Vereins wollen es bei der Gestaltung des neu angeschafften Flugzeugs verwenden.

Maßnahme gegen Raser

Zudem sind mittlerweile zwei Geschwindigkeits-Messgeräte angeschafft worden. "Sie werden diese Woche aufgestellt", so der Rathauschef. Der Stadtrat erhofft sich davon eine deutliche Reduzierung der Geschwindigkeit in den kontrollierten Straßen. "Das Angenehme daran ist, dass hier geblitzt wird, ohne dass man zahlen muss", meinte Bürgermeister Reger. Überdies informierte Reger, dass wegen Corona auch die Zeltkirchweih im September abgeblasen worden sei.

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