18.11.2020 - 12:26 Uhr
ErbendorfOberpfalz

Steinwaldstadt wächst und gedeiht

Segensreich wirkt sich die Städtebauförderung auf die Entwicklung der Stadt aus. Der Erbendorfer Stadtrat verabschiedet die Bedarfsmitteilung für das Jahr 2021. Das Programm wird fortgeführt.

Über das Städtebauförderungsprogramm wird auch das Linkel-Anwese an der Ecke Asylstraße/Kaiserberg saniert und umgebaut. Hier soll die ambulante Tagespflege nach Fertigstellung einziehen. Für 2021 sind noch Restkosten in Höhe von rund 335 000 Euro vorgesehen.
von Jochen NeumannProfil

Die Bedarfsmitteilung für das Jahr 2021 zum Städtebauförderungsprogramm wurde in Zusammenarbeit mit dem Sanierungsträger Kewog aus Reichenbach/Vogtland erstellt. Bürgermeister Johannes Reger stellte in der Stadtratssitzung einige Maßnahmen vor, die im kommenden Jahr aufgenommen beziehungsweise weitergeführt werden. Allen voran werden nach Aussage des Bürgermeisters die begonnenen Projekte weitergeführt. Dazu zählt Sanierung und der Umbau des Anwesens Bräugasse 23 zu einem Bürgerzentrum mit vorgesehenen Kosten in 2021 von rund 2,3 Millionen Euro, der Umbau und die Sanierung des Anwesens Bräugasse 18 zu einem Museum mit rund einer Million Euro sowie der Bau einer ambulanten Tagespflege in den Anwesen Asylstraße. 2 / Kaiserberg 1 mit Restkosten von rund 335 000 Euro.

Leerstände im Blick

Gut 107 000 Euro sind für Restarbeiten bei der Neugestaltung der Aussichtsplattform am Mühlbühl noch eingeplant. Wichtig sei Reger auch der Erwerb und Sanierung von Leerständen in der Innenstadt mit 1,3 Millionen Euro. „Wichtig für die Zukunft ist die Erstellung des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungsprogramms“, führte Reger weiter aus. Gut 48 000 Euro seien dafür im kommenden Jahr vorgesehen. Ebenso wird das Kommunale Förderprogramm mit einer Summe von 75 000 Euro fortgeführt. Damit können auch Bürger am Städtebauprogramm teilhaben. Bürgermeister Reger führte abschließend als private Maßnahme den Abbruch und die Revitalisierung des Sägewerks Herrnmühle mit 45 000 Euro auf, da die Abrechnung noch nicht erfolgt sei.

CSU-Fraktionsvorsitzender Dominik Vollath bezeichnete die jährlichen Bedarfsmitteilungen als „Beitrag zur städtebaulichen Entwicklung.“ Das Städtebauprogramm sei eine Erfolgsgeschichte und ein wichtiges Förderinstrument. „Gerade auch für private Investoren“, so Vollath. „Wir sind erfreut, wenn auch Privatleute Geld in die Hand nehmen.“ Hinsichtlich des städtischen Haushalts merkte er an, dass die Bedarfsmitteilung den Haushaltsansätzen entspreche.

Breite Zustimmung

Weitere Punkte im Erbendorfer Stadtrat

Erbendorf

„Wir unterstützen diesen Wunschzettel“, sprach SPD-Fraktionsvorsitzender Bernhard Reis für die gesamte Fraktion. „Viele Planungen sind bereits in Beton gemauert.“ Er sprach sich weiterhin für eine Zusammenarbeit mit dem Sanierungsträger Kewog aus. „Die Bedarfsmitteilung ist ein Blick in die Zukunft“, stellte der Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler, Bernhard Schmidt, fest. Über dieses Programm sei bereits Vieles schon fertiggestellt worden. „Wichtig ist uns aber, dass die Stadt die laufenden Kosten im Blick hat.“

Der Stadtrat billigte die für das Jahr 2021 erstellte Bedarfsmitteilung im Rahmen der Städtebauförderung. Die Verwaltung wurde beauftragt, die Bedarfsmitteilung ist mit den darin aufgeführten Einzelmaßnahmen fristgerecht bei der Regierung der Oberpfalz zur Förderung einzureichen.

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