20.11.2019 - 14:58 Uhr
ErbendorfOberpfalz

Wünsche gehen in Erfüllung

Jetzt ist es im Regionalplan festgeschrieben: Der Rettungsstandort Erbendorf soll erhalten und die Polizeistation wieder besetzt werden. Für den Abbau von Naturstein wurde ein Vorranggebiet eingeräumt.

von Jochen NeumannProfil

Bereits in der Maisitzung befassten sich die Stadtratsmitglieder mit der 28. und 29. Änderung des Regionalplans Region Oberpfalz-Nord. Zustimmung erhielt damals vor allem der Grundsatz bezüglich der Verbesserung des Rettungs- und Notarztwesens, unter anderem durch den Erhalt und Ausbau des Rettungsstandortes Erbendorf.

Auch befürworteten die Mitglieder die angestrebte Verbesserung der Museumslandschaft im Landkreis Tirschenreuth. Des Weiteren merkten die Stadträte damals an, dass die Polizeistation in der Steinwaldstadt dringend einer Wiederbesetzung bedarf.

In der jüngsten Sitzung konnten sich die Stadträte nun freuen: Denn die damaligen Forderungen wurden im Regionalplan festgeschrieben. So wurde der Erhalt des Rettungsstandortes als besonders wichtig eingestuft. Der vorgesehene Ausbau der Museumslandschaft im Landkreis wird weitergeführt und durch ein Koordinierungskonzept, unter Beteiligung der kleinen, teilweise auch ehrenamtlich geführten Museen, intensiviert.

Die Forderung der Stadt bezüglich der Wiederbesetzung der Polizeidienststelle wurde dahingehend aufgenommen, dass im Bereich der gemeinsamen Mittelzentren Erbendorf-Windischeschenbach und Mitterteich-Wiesau auf die Inbetriebnahme einer zusätzlichen Polizeidienststelle hinzuwirken ist.

Der Bürgermeister freute sich über die Teilfortschreibung für Vorrang- und Vorbehaltsgebiete für die Gewinnung von Steinen und Erde für den regionalen und überregionalen Bedarf. "Danach soll das Vorranggebiet für Naturstein aufgrund des Potenzials an gewinnbarem Naturstein in der Schweißlohe um rund 19 Hektar in östliche Richtung erweitert werden." Wie der Bürgermeister anmerkte, handle es sich besonders um die Serpentinit-Vorkommen.

Die Stadträte zeigtem sich über die Fortschreibungen im Regionalplan sehr erfreut. "Alle unsere Wünsche werden erfüllt", merkte CSU-Fraktionsvorsitzender Johannes Reger an. "Eine erfreuliche Entwicklung." Im Blickpunkt

Info:

Gute Sammlung und viele Termine

Wie Bürgermeister Hans Donko ausführte, stehen auch in diesem Jahr wieder die traditionellen Adventskonzerte im Stadtpark auf dem Programm: Jeweils um 18.30 Uhr spielen am 1. und 3. Adventssonntag der evangelische Posaunenchor, am 2. die Stadtkapelle und am 4. Adventssonntag der Spielmannszug.

Weiter wies Donko auf das Weihnachtskonzert der Chorgemeinschaft Erbendorf-Wiesau mit dem Westböhmischen Sinfonieorchester am Samstag, 7. Dezember, 18 Uhr, in der Stadthalle hin. Der „16. Erbendorfer Christkindlmarkt“ steht am 3. Adventssonntag, 15. Dezember, ab 16 Uhr im Stadtpark an.

Nicht zuletzt informierte Donko über das Ergebnis der diesjährigen Kriegsgräbersammlung, die knapp 1100 Euro an Spenden einbrachte.

Seinen Dank sprach er den verantwortlichen Karl-Heinrich Brack von der Soldaten- und Reservistenkameradschaft aus.

Info:

Neuer Belag fürs Anlaufen

Aufgrund fast 25 Jahren intensiver Nutzung zeigt die vereinseigene Kegelanlage des TSV im Sportzentrum Kreinzl starke Abnutzungserscheinungen im Anlaufbereich. Stadtrat und TSV-Vorsitzender Bernhard Reis teilte in der Stadtratssitzung mit, dass die Kegelbahn von der Sparte Kegeln regelmäßig gewartet und gepflegt werde. „Nach einer Begutachtung durch eine Fachfirma musste der schadhafte Bereich erneuert werden“, erklärte Reis. Die Kosten bezifferte er auf rund 4000 Euro.

Bürgermeister Hans Donko wusste, dass in ähnlich gelagerten Fällen ein Zuschuss in Höhe von rund zehn Prozent der Investitionssumme geleistet werde. Die Stadträte beschlossen einstimmig einen aufgerundeten Zuschuss von 500 Euro.

„Es ist gut, dass es die Sparte Kegeln gibt“, betonte CSU-Fraktionsvorsitzender Johannes Reger. „Es ist ein überschaubarer Betrag.“ SPD-Fraktionsvorsitzender Klaus Gredinger dankte auch in seiner Funktion als Vorsitzender des Sportvereins Wildenreuth der Stadt: „Für unsere Vereine hat die Stadt immer ein offenes Ohr.“

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