31.03.2021 - 14:59 Uhr
ErbendorfOberpfalz

Zahl der Erstspender in Erbendorf gestiegen

193 Personen kamen am Dienstag zur Blutspende in die Stadthalle Erbendorf. Die vorherige Terminvergabe wurde wieder gut angenommen. 14 Menschen nutzten die Möglichkeit der Blutspende das erste Mal.

Dr. Jochen Zebisch (links) im ärztlichen Gespräch mit Blutspender Herbert Weiß. Der ehemalige Erbendorfer Hausarzt engagiert sich bereits seit rund acht Jahren für die Blutspende.
von fksProfil

Zwar erschienen zum Blutspendetermin am vergangenen Dienstag rund 20 Spender weniger als im Januar dieses Jahres, die Zahl der Erstspender stieg jedoch deutlich an. 14 Menschen nutzten erstmals die Möglichkeit der Blutspende.

Herbert Weiß war keiner der vielen Erstspender, die am Dienstagnachmittag in die Erbendorfer Stadthalle kamen. Mit 47 wahrgenommenen Blutspenden gehört er zu den Erfahrenen an diesem Termin. Routiniert absolvierte der Erbendorfer die verschiedenen Stationen auf dem Weg zum Spenderaum, besonders das ärztliche Gespräch ist ein wesentlicher Bestandteil.

Dr. Jochen Zebisch befragte Weiß zunächst nach seinem aktuellen Gesundheitszustand, ehe sich dieser im Anschluss dem Fragebogen zur Selbstauskunft widmete. Welche Medikamente werden eingenommen? Wurden Sie in den vergangenen drei Monaten geimpft? Haben Sie chronische Krankheiten? Diese und andere Fragen müssen abgeklärt werden, bevor Dr. Zebisch einen Spender zulassen kann. Sind darüber hinaus noch Blutdruck und Körpertemperatur in Ordnung, steht einer Spende nichts entgegen. Rund 10 Minuten dauerte dann die Abgabe von 500 Milliliter Blut, bevor Weiß die Stadthalle wieder verlassen konnte. Auf den Nachhauseweg gab es noch ein herzhaftes oder süßes Lunchpaket von der Bäckerei Schraml sowie ein kleines Geschenk.

So wie Herbert Weiß folgten an diesem Spendetag insgesamt 193 Personen den Aufruf des Blutspendedienstes und der Bereitschaft Erbendorf im Bayerischen Roten Kreuz. Bereitschaftsleiter Sven Lehner war zufrieden: "Besonders gut wurde erneut die vorherige Terminvergabe angenommen." Seit Januar 2021 können sich Spender im Internet oder telefonisch für die Spende anmelden, das reduziert die Wartezeiten für die Blutspende erheblich. Wie schon beim Pilotversuch vor acht Wochen musste auch diesmal kaum länger gewartet werden.

Ein bisschen wehmütig reagierte Lehner auf die neueste Nachricht bezüglich des Stadthallenpächters Michael Wirth: "Vom ersten Tag an hat er das Rote Kreuz unterstützt und uns alles ermöglicht, was wir gebraucht haben." Nicht nur für die Blutspendetermine überließ Wirth dem BRK gerne die Stadthalle. Dafür bedankte sich Lehner noch einmal an diesem Abend ausdrücklich.

Der Jahresauftakt der BRK-Bereitschaft Erbendorf ging virtuell über die Bühne

Erbendorf

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