Erpetshof bei Vohenstrauß
20.07.2018 - 11:14 Uhr

Hitze verzögert Straßenbau

Die Gemeindeverbindungsstraße zwischen Erpetshof und Zeßmannsrieth komplett gesperrt. Die Hitze lässt den Asphalt nicht so schnell auskühlen. Sofort wären Reifenspuren sichtbar.

Die Straßenbauarbeiter sind fertig, jedoch darf die Gemeindeverbindungsstraße von Erpetshof nach Zeßmannsrieth noch nicht befahren werden. Sofort würden sich Spuren der schweren landwirtschaftlichen Maschinen abzeichnen. Die Hitze ist daran schuld. dob
Die Straßenbauarbeiter sind fertig, jedoch darf die Gemeindeverbindungsstraße von Erpetshof nach Zeßmannsrieth noch nicht befahren werden. Sofort würden sich Spuren der schweren landwirtschaftlichen Maschinen abzeichnen. Die Hitze ist daran schuld.

(dob) Noch müssen sich die Autofahrer und Landwirte in Erpetshof und Zeßmannsrieth etwas gedulden. Die Straße, die die beiden Dörfer verbindet, bleibt in den nächsten Tagen noch komplett für den Verkehr gesperrt. Schuld ist die Hitze des Sommers. Rund 70 Lastwagenfuhren Asphalt benötigten die Arbeiter der Rötzer Firma Huber für die Deckenerneuerung der Gemeindeverbindungsstraße von Zeßmannsrieth nach Erpetshof.

Der heiße Asphalt wurde von der firmeneigenen Mischanlage in Böhmischbruck nach Erpetshof transportiert, wo die Arbeiter bei hochsommerlichen Temperaturen mit dem Fertiger bereits auf die "heiße Ware" warteten. Wegen der hohen Außentemperaturen ist eine mehrtägige Sperrung der Straße nötig, damit der Asphalt auskühlen kann. "Das dauert natürlich zur Zeit etwas länger", sagte Bürgermeister Andreas Wutzlhofer, der sich vom Fortschritt der Bauarbeiten einen Überblick verschaffte. 155 000 Euro investiert die Stadt für die Sanierung der Verbindungsstraße, die auf einer Länge von 1100 Metern eine neue Asphaltschicht erhält. Für die 10 Zentimeter dicke Asphalttragschicht der 4,50 Meter breiten Fahrbahn waren 1100 Tonnen Material erforderlich und für die 4 Zentimeter hohe Deckschicht noch einmal zusätzlich rund 300 Tonnen an Bitumen, informiert Außendienstleiter Karl Frey.

Die Bauhofmitarbeiter rücken in den nächsten Tagen noch mit einem Bankettfertiger an. Ebenso müssen die Anschlüsse zu den Wiesen und Feldern aufgefüllt werden. Die Komplettsperrung sei erforderlich, weil die schweren Landwirtschaftsmaschinen in der weichen Decke Fahrspuren hinterlassen würden.

 
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