Seit rund 30 Jahren werden laut Finanz- und Heimatminister Albert Füracker universitäre und außeruniversitäre Forschungsvorhaben durch die Bayerische Forschungsstiftung unterstützt, heißt es in einer Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen und der Heimat. „Damit wird der Wissenschaftsstandort Bayern gestärkt. Voraussetzung für die Förderung ist dabei eine Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft – eine ideale Verbindung zwischen Theorie und Praxis“, betont Füracker.
Gefördert wird nun unter anderem auch ein Projekt der Firma Kerafol aus Eschenbach. „Sensoren für den Hochtemperaturbereich - HighSens“ heißt es und entsteht in Zusammenarbeit mit der Paul Rauschert Steinbach GmbH aus Oberfranken und der Hahn-Schickard-Gesellschaft für angewandte Forschung e. V. aus Baden-Württemberg. Dafür stellt die Stiftung 404.900 Euro zur Verfügung.
Im Zuge des Projekts werden ultradünne Zirkonoxid-Folien zur Entwicklung von elektromechanischen Sensoren verwendet. Die geringe Dicke von weniger als der Hälfte der Dicke eines Blattes Papiers ermöglicht erstmals den Aufbau von membranbasierten Sensoren aus dem keramischen Material, das dafür entwickelt wird, heißt es in der Mitteilung weiter. Aus diesen Folien werden in Mehrlagentechnologie Drucksensoren aufgebaut. Für dauerhaft stabile Messungen im Hochtemperaturbereich, wie sie häufig in industriellen Anwendungen notwendig sind, ermögliche die neue Technologie die Realisierung von neuartigen hochtemperaturgeeigneten Sensoren.
Jährlich berät die Bayerische Forschungsstiftung über Projektanträge mit einem Gesamtvolumen von über 50 Millionen Euro. Die Forschungsstiftung hat seit ihrer Errichtung im Jahr 1990 für 914 Projekte rund 584 Millionen Euro bewilligt.













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