06.06.2019 - 11:14 Uhr
EschenbachOberpfalz

Die "achte Sparte" des SCE

Der Förderverein ist aus dem Leben des Sportclubs nicht wegzudenken. Seit vielen Jahren verhilft er dem Hauptverein mit regelmäßigen und mit Sonderzuwendungen, finanzielle Engpässe zu überwinden. Auch 2018 fließt eine vierstellige Summe.

"Wir warten auf den Beginn der Erdarbeiten für unsere Soccer-Arena und das anschließende Aufbringen des Kunstrasens", informiert Thomas Mikolei vom SC Eschenbach in der Versammlung des Fördervereins.
von Walther HermannProfil

In der ordentlichen Mitgliederversammlung der verschworenen Gemeinschaft gab Reinhard Gebhardt in seinem Bericht zu erkennen, dass durch die Beteiligung an örtlichen Veranstaltungen erhebliche Mittel für Fördermaßnahmen erwirtschaftet werden konnten. Positive Resümees zog er zu Bürgerfest, Nikolausparty und Faschingsdorf. Er erinnerte an die damit verbundenen Arbeitssitzungen, aber auch an die Teilnahme an der Stadtmeisterschaft im Kegeln und an das verdiente Helferessen.

Der Kassenbericht von Alexander Scheck offenbarte die Leistungsstärke des Fördervereins, der den SCE im vergangenen Jahr mit Zuwendungen von insgesamt 6200 Euro unterstützte. Darüber hinaus gibt es angemessene Rücklagen.

Dank für „Unterstützung, Engagement und Arbeit“ kam von Thomas Mikolei, Vorstandsmitglied des Sportclubs. Er gab dem Förderverein den Beinamen „achte Sparte“ und machte deutlich, dass manche Maßnahmen des Hauptvereins ohne Fördermittel nicht möglich wären. Umfangreich fiel die Antwort auf die Frage „Was ist passiert?“ aus. Mikolei zählte Verbesserungs- und Erneuerungsmaßnahmen in der Halle auf, befasste sich mit der getroffenen Mietregelung und berichtete vom Einbau einer neuen Gasheizung. Zur Soccer-Arena ließ er wissen: „Die Stützwand steht; wir warten auf den Beginn der Erdarbeiten, damit die Kunstrasen-Firma weitermachen kann." Die Nutzung der Anlage sei für Ende Juni angedacht.

Mit erfreulichen Nachrichten wartete er zur neuen Kinderturngruppe auf, die bereits auf 20 Mitglieder angewachsen sei. Mikolei sprach von einem „enormen Interesse und weiteren Zulauf“. Bis in zwei bis drei Jahren sei eine Teilnahme an Wettkämpfen angestrebt. „Nahezu überrannt wurden wir beim Neustart der Aktion ‚Lauf 10‘“, verkündete er dann: Der Gruppe gehörten bereits mehr als 100 Läufer an. Mikolei sah darin einen erkennbaren „Wandel in den Sportarten“. Nach Anmerkungen zur künftigen Gestaltung des Vorstands informierte er über Zukunftsmaßnahmen an den Vereinsanlagen.

„Ihr bereichert durch die Bereitstellung erforderlicher Mittel das vielfältige Sportangebot.“ Mit dieser Anerkennung bescheinigte Stadtverbandsvorsitzender Dieter Kies dem Förderverein eine rege Tätigkeit und damit verbunden stets neue Impulse, die den SC-Mitgliedern auf vielfältige Weise zum Vorteil gereichten.

Für wichtig hielt er es, Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, ihre Freizeit sinnvoll zu gestalten und sich in Gemeinschaften wie dem SCE einzubringen: „Die Förderung von Teamgeist und Kameradschaft, die Erkenntnis, dass Spiele nicht nur an der Computertastatur im warmen Wohnzimmer, sondern auch bei Schnee, Regen und Sonne ausgetragen werden, sind wichtige Erfahrungen, die hier gemacht werden“, sagte Kies. Investitionen in Kinder- und Jugendarbeit bedeuteten eine wertvolle Anlage, deren Rendite sportliche, selbstbewusste und gesunde Kinder sein werden. Seinen Dank an alle ehrenamtlichen Helfer verband er mit der Übergabe eines „Fördertalers“.

Seine Schlussbemerkungen verband Reinhard Gebhardt mit einem Ausblick auf die Mitgliederversammlung 2020, bei der ein Wechsel in der Führungsriege stattfinden soll. Er sprach von der Bereitschaft von „zwei fähigen Nachfolgern als Vorstände und eines neuen Kassiers“, das "Flaggschiff Förderverein auf Kurs zu halten und mit vollen Segeln neue Ufer zu erkunden“. Mit Blick auf den nahen Rußweiher versicherte er: „Aber auch die jetzige Besatzung wird der rauen See die Stirn bieten und die kommenden Aufgaben in diesem Jahr sicherlich mit Bravour meistern.“

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