(rn) Prächtig entwickelt haben sich in den vergangenen 20 Jahren die Ahornbäume, die die Waldjugend 1998 zwischen den Spielplätzen des SCE und dem Eschenbach-Graben pflanzte. Sie sind ein weiteres Dokument der positiven Umweltgestaltung der umtriebigen Waldläufer.
Viele Jahre war der verwucherte und zum Teil mit Erdablagerungen verschandelte Grünstreifen zwischen dem verlängerten Sommerleitenweg und dem Eschenbach-Graben für Besucher von Fußballspielen und Spaziergänger ein kleiner Schandfleck. Zu Beginn der Sanierungsarbeiten am Marienplatz wurden dann 1998 unmittelbar angrenzend an die Sportplatzstraße zwölf unterschiedlich große Flächen ausgekoffert und mit altem Schottermaterial vom Marienplatz aufgefüllt und befestigt. Sie dienen seither als Stellfläche für mindestens 60 Autos. Unterbrochen wurden sie durch etwa 2,5 Meter breite Humusstreifen, die sich für eine Bepflanzung geradezu anboten.
Dieser Umstand rief die Waldjugend auf den Plan, die unweit des SCE-Geländes ihr Gruppenheim betreibt. Sie startete in großartiger Eigeninitiative eine Pflanzaktion. Aus einer verwilderten Parkanlage grub Horstleiter Walter Seltmann 13 junge Ahornbäume aus und transportierte sie in die Rußweiherstadt. Am Eschenbach-Graben wurde er bereits von arbeitsfreudigen Waldläufern erwartet.
Als Repräsentant der Stadt verfolgte dritter Bürgermeister Martin Schusser damals das emsige Treiben und zeigte sich angetan vom großen Engagement der Gruppe. Er sprach von einer sinnvollen Aktion, die besondere Würdigung verdiene. "Das Umfeld der SCE-Anlagen wird durch eure Pflanzaktion deutlich schöner", dankte er der Waldjugend dafür, dass sie zum sie zum wiederholten Male zur Bereicherung städtischer Flächen beitrage. Leider fielen einige der Bäume, die nahe am Eschenbach standen, in den vergangenen Jahren bissfreudigen Bibern zum Opfer.













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