25.11.2021 - 11:18 Uhr
EschenbachOberpfalz

Albert Nickl fordert Wirtschaftsschule ab der 5. Klasse.

von Walther HermannProfil

„Die 6. Klasse an der Wirtschaftsschule ist nur eine Zwischenlösung, die 5. Klasse muss kommen.“ Davon zeigt sich Albert Nickl, Vorsitzender des Fördervereins der Staatlichen Wirtschaftsschule Eschenbach, überzeugt. Die Mitgliederversammlung des Fördervereins nutzte der ehemalige Absolvent der Schule zu einem flammenden Bekenntnis zu der seit 1949 bestehenden Bildungseinrichtung und war sich einig mit einem Schülervater, der es als Unsinn bezeichnete, „dass ich mein Kind in der 5. Klasse der Mittelschule zwischenparken muss“. Als einschneidend bezeichnete es Nickl, „dass uns der Schulleiter überraschend und leise verlassen hat“. Gleichzeitig zeigte er sich überzeugt, mit Martina Auer-Bertelshofer eine gute Nachfolgerin erhalten zu haben, die er sehr schätze.

Über das Schulgeschehen sprachen dann die Studiendirektoren Martina Auer-Bertelshofer und Bernhard Miedl: 202 Schüler in 12 Klassen, 29 Lehrkräfte und fünf gebundene Ganztagsklassen. Sie beleuchteten die Unterrichtsmöglichkeiten in Coronazeiten und die damit verbundenen erzieherische Leistungen der Schule. Auer-Bertelshofer berichtete über eine Tagung der „Direktorenvereinigung Wirtschaftsschulen“, bei der der Übertritt an die Wirtschaftsschule ab der 5. Klasse ebenfalls gefordert wurde, und informierte: „Das Ministerium steht nicht dahinter, weil auch die Vorsitzende des BLLV diese Übertrittsmöglichkeit nicht unterstützt. Wir haben jedoch Unterstützer im Ministerium.“

In seinem Kassenbericht sprach Richard Götz von Förderzuwendungen in Höhe von 4200 Euro für das begehrte Wahlfach „Mechanik, Elektrik, Robotik und Programmierung“ (MERoP), für die Konfliktlotsenausbildung und über Zuschüsse zu verschiedenen Anlässen. Einstimmig genehmigt wurden Förderanträge von Lehrkräften in Höhe von 4000 Euro.

 

 

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