03.09.2019 - 12:37 Uhr
EschenbachOberpfalz

Anthony Rowley eröffnet Eschenbacher Mundarttage

Dichtung und Wissenschaft treffen sich am 20. September im Eschenbacher Kulturzentrum „Beim Taubnschuster“. Ein Wörterbuchexperte gibt den Auftakt der diesjährigen Mundarttage.

Karlheinz Keck, Alfred Albersdörfer, Josef Prunhuber und Eckhard Bodner (von links) beenden "Beim Taubnschuster" die Vorbereitungen für die Eschenbacher Mundarttage 2019.
von Walther HermannProfil

Die Eschenbacher Mundarttage gehen in die zweite Runde. Nach den erfolgreichen Auftritten der Schriftsteller Hans Günther Laut, Harald Grill und Dieter Radl im Herbst 2018 ist nun Professor Anthony Rowley am 20. September beim "Taubnschuster" zu Gast. Der aus dem Bayerischen Fernsehen bekannte und auf der britischen Insel geborene Sprachexperte betitelt seinen Vortrag mit „Hoast mi? – Der Dialekt der nördlichen Oberpfalz“. Angekündigt hat der Lehrstuhlinhaber an der LMU München auch, Herkunft und Bedeutung vieler Mundartausdrücke zu erklären. Zu seiner Vita gehören Germanistikstudien an den Universitäten Regensburg und Bayreuth. Seit 1988 leitet er die Redaktion für das Bayerische Wörterbuch, das von der Kommission für Mundartforschung an der Bayerischen Akademie der Wissenschaften herausgegeben wird.

Die Eschenbacher Mundarttage 2019 sind eine Gemeinschaftsveranstaltung von Heimatverein, Volkshochschule, Kulturkreis Pressath und Buchhandlung Eckhard Bodner. Zu letzten Absprachen traf sich der Vorstand des Heimatvereins mit Eckhard Bodner beim "Taubnschuster". Karlheinz Keck versicherte, dass sich Rowley sehr auf die Oberpfalz freue. Der Kartenvorverkauf für die Veranstaltung läuft bereits in der Stadtapotheke.

Am 9. Oktober hat das Kulturzentrum „Beim Taubnschuster“ Mundartautorin Grete Pickl aus Kastl bei Amberg zu Gast. Ihr Buch „Schmeckt’s?“ ist durch Eckhard Bodner bekannt geworden. Ihre Lesung stellt sie unter den Leitgedanken „So jung wäi heint kumma nimma zamm“. Die Autorin freut sich auf ein Wiedersehen mit Eschenbacher Bekannten und kündigt einen Auftritt mit Musikbegleitung an.

„An Eschenbacher Heimatdichter erinnern wir am 7.November“, versicherte Karlheinz Keck. Er dachte dabei insbesondere an die Wortergüsse von Franz Streit und Otto Dilling und kündigte an, dass Angehörige der Eschenbacher Theatergruppe aus deren Nachlässen zitieren werden. Zusätzlich werde er mit Bernd Thurn „Eschenbacher Gschichtln“ vortragen und damit den heiteren Abend mitgestalten.

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