Anlass war ein Besichtigungstermin, zu dem Bürgermeister Peter Lehr auch den Planer geladen hatte. Hannes Oberndorfer berichtete über den Fortgang der Straßenbauarbeiten im ersten Bauabschnitt und räumte ein, dass Wasser, Kanal und „circa 27 andere Kabel“ mächtig aufgehalten haben. Den Arbeitern der Firma Markgraf bescheinigte er, dass ihre Pflasterarbeiten am Rande der 6,50 Meter breiten Straße zügig vorangehen. Der Gehweg vor der Markus-Gottwalt-Schule (MGS) wird erst nach dem Einbringen der Fundamente für drei Buswartehäuschen gepflastert werden.
Die Kommunalpolitiker zeigten sich überzeugt, dass nach der Freigabe der Jahnstraße der bisherige Verkehrsstau zu Schulbeginn erheblich abnehmen werde. Voraussetzung dafür war der Abriss eines kleines Holzgebäudes und eines Stadels, der bis zum Bau des Feuerwehrhauses anstelle des Kommunbrauhauses der Wehr zur Unterbringung von Löschfahrzeugen und Geräten diente. Den Schulbussen steht nun eine lange Haltebucht zur Verfügung.
Bürgermeister Peter Lehr informierte über die Glasfaserplanung der Stadt und berichtete über das Einlegen eines Leerrohres für die Telekom. Dadurch soll nach Beginn der Arbeiten durch das Telekommunikationsunternehmen ein Aufgraben der neu gestalteten Jahnstraße vermieden werden.
Planer Hannes Oberndorfer kündigte für Donnerstag dieser Woche das Aufbringen der Asphalttragschicht an. In der Woche darauf soll dann mit den Arbeiten für den zweiten Bauabschnitt der Jahnstraße begonnen werden. Die Parkplätze an der AOK-Geschäftsstelle und am Sonderpädagogischen Förderzentrum werden dann nicht mehr nutzbar sein.
Angekommen an der Turnhalle der Markus-Gottwalt-Schule brachte Thomas Ott den Wunsch der Bildungseinrichtung vor, den Obstgarten der sogenannten Klarnervilla für die Kinder der Offenen Ganztagsschule durch Ebnen begehbar zu machen und eine Sitzgelegenheit für Unterricht im Freien zu schaffen. Wegen einer eventuellen späteren Nutzung des Grundstücks sollte dies nur in einfacher Weise erfolgen. Ott war damit auf einer Linie mit Marcus Gradl, der bereits vor geraumer Zeit angeregt hatte, den Obstgarten zur Nutzung für die MGS-Schüler leicht umzugestalten.
Festen folgt Härteausgleich
Verschiedene Festlichkeiten haben in den vergangenen Wochen das Geschehen in der Stadt geprägt. In der Juni-Sitzung des Stadtrats nahm Bürgermeister Peter Lehr darauf Bezug. Er dankte allen, die zum Gelingen des Bauernmarktes und der mehrtägigen Veranstaltungen anlässlich des Jubiläums "30 Jahre Städtepartnerschaft Eschenbach" beigetragen haben. Insbesondere galt sein Dank jenen, die den Besuchern aus der Schweizer Partnergemeinde in den vier Tagen eine „Heimat auf Zeit“ gewährt haben.
Lehr stellte zudem das jüngste Schreiben des Bayerischen Staatsministers des Inneren vom 25. Juni vor, das sich mit dem Härteausgleich für Straßenausbaubeiträge befasst und auf den mit 50 Millionen Euro ausgestatteten Härtefallfonds verweist. Innenminister Joachim Herrmann ruft farin dazu auf, die Informationskampagne der Staatsregierung zu unterstützen, soweit in den Kommunen zwischen 1. Januar 2014 und 1. Dezember 2107 noch Beiträge erhoben wurden. Der Flyer dazu kann im Internet über das Broschürenportal der Bayerischen Staatsregierung unter www.bestellen.bayern.de bezogen werden. Darüber hinaus seien auf der Internetseite www.strabs-haertefall.bayern.de weitere wichtige Informationen und praxisnahe Erläuterungen zu diesem Thema zu finden, teilte der Bürgermeister mit.













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