20.02.2020 - 12:17 Uhr
EschenbachOberpfalz

Berufswahl leicht gemacht

Drei Tage Orientierung im Hinblick auf spätere Berufsmöglichkeiten bietet die Wirtschaftsschule ihren Jugendlichen. Informationen gibt es dabei aber nicht nur zu kaufmännischen Ausbildungen.

Viel Interessantes über Medientechnologien erfahren die Wirtschaftsschüler bei der Informationsstunde der Firma Constantia Pirk.
von Walther HermannProfil

Mit Entscheidungshilfen für den beruflichen Lebensweg unterstützte die Wirtschaftsschule ihre angehenden Absolventen. Zukunftsorientierte Abwechslung kennzeichnete drei Tage lang den Stundenplan: Nicht Lehrkräfte, sondern Referenten aus Wirtschaft, Industrie, Gesundheitswesen, Finanzen, Polizei, Bundeswehr und von weiterführenden Schulen boten bei 29 Vorträgen einen umfassenden Einblick in die Berufswelt. Mit dieser Aktion wollte die Bildungseinrichtung ihren Schülern einen guten Start ins Berufsleben ermöglichen.

Mit Mitarbeitern der Bundesagentur für Arbeit hatte sie Ansprechpartner ins Haus geladen, die bei Informationsgesprächen eine große Zahl von Ausbildungsmöglichkeiten vorstellten. Außerdem gaben sie den Schülern in jeweils 40-minütigen Gesprächsrunden ausreichend Gelegenheit, Näheres über Wunschberufe zu erfahren und sich einen Überblick über das Ausbildungsangebot und die jeweiligen Lehrinhalte zu verschaffen.

Den Einstieg machten Bereichsdirektor Helmut Graf von den Vereinigten Sparkassen, Einstellungsberater Tobias Pfeiffer von der Bundespolizei-Akademie Schwandorf und Ausbildungsberaterin Stefanie Sommer von der Handwerkskammer Niederbayern/Oberpfalz. Über Medientechnologie informierte Cornelia Uschold von der Firma Constantia Pirk, über die besonderen Reize des Berufes des Fremdsprachenkorrespondenten und Dolmetschers sprach Brigitte Ross von der Europa-Berufsschule Weiden.

Die Laufbahnen bei der Bundeswehr stellte Hauptmann Ronny Kühnel vor und Tobias Busch von der Pressather Firma Lippert weckte Interesse für den Beruf des Elektronikers für Betriebs- und Automatisierungstechnik. Für die vielfältigen beruflichen Möglichkeiten in ihren Unternehmen warben am letzten Tag des Seminars auch Johannes Beierl von der Firma Rogers Germany Eschenbach (Mechatroniker, Oberflächenbeschichter), Petra Luber von der Berufsfachschule für Physiotherapie in Bayreuth und Janine Kiesl von der Firma Novem Car Interior Design in Vorbach (Schreiner, Industriemechaniker).

Als Ergänzung des Vormittagsprogrammes hatte die Schule zu einem Elternabend eingeladen, bei dem Berufsberaterin Maria Kraus über berufliche Ausbildungsmöglichkeiten und besondere Unterstützungsangebote der Agentur für Arbeit referierte. Über schulische Weiterbildungsmöglichkeiten durch Fachoberschule oder Berufsfachschulen informierte Beratungslehrer Jürgen Koller. Von ihm erfuhren die Eltern, dass der bisherigen Erfahrung nach die Absolventen der Wirtschaftsschule jeweils zu circa einem Drittel einen kaufmännischen oder technischen Beruf ergreifen beziehungsweise auf das Abitur an der Fachhochschule oder auf soziale Berufe abzielen.

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