In der Sitzung des Stadtrats versicherte zweiter Bürgermeister Karl Lorenz als Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses in seinem Bericht über die örtliche Prüfung, dass sich keine Beanstandungen ergeben hätten. Den Überschuss begründete er mit „hohen Gewerbesteuerzahlungen“.
Kämmerer Karl Stopfer stellte die Jahresrechnung vor, die im Verwaltungshaushalt 16,037 Millionen Euro und im Vermögenshaushalt 12,591 Millionen Euro ausweist, und erklärte mit Blick auf den Überschuss: „Dies war nicht immer so.“ Sein Kommentar dazu: „Unsere Gewerbesteuerzahler haben erhebliche Gewinne gemacht.“ In dem am 3. August 2017 vom Stadtrat beschlossenen Haushalt waren nur 10,014 Millionen beziehungsweise 7,029 Millionen Euro angesetzt gewesen.
Nach den Ausführungen des Kämmerers stellte das Gremium die Jahresrechnung 2017 mit einem Gesamthaushalt von 28,629 Millionen Euro fest und erteilte die Entlastung. Da die Kassenbelege der Jahre 2016 und 2017 dauerhaft auf nicht veränderbaren elektronischen Speichermedien archiviert sind, erging der Beschluss, die Belege des Verwaltungshaushalts sowie der Verwahrgelder und Vorschüsse für die beiden Jahre zu vernichten. Wie bisher werden die Kassenbelege des Vermögenshaushalts jedoch auch in Papier unbegrenzt aufbewahrt.
Bürgermeister Peter Lehr verheimlichte nicht die Kehrseite der positiven Jahresrechnung. Er verwies auf daraus resultierende höhere Aufwendungen für die Kreisumlage und geringere Schlüsselzuweisungen.












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