Eschenbach
29.05.2018 - 12:03 Uhr

Bei brütender Hitze unterwegs zur Heiligsten Dreifaltigkeit

Wallfahrer erreichen müde und glücklich die Basilika in Gößweinstein

Wie üblich wurden die Gößweinstein-Wallfahrer unter Glockengeläut von Stadtpfarrer, Pfarrvikar, Ministranten, Angehörigen und Freunden am Dreifaltigkeitsmarterl abgeholt und zum Schlusssegen und dem feierlichen  „Großer Gott, wir loben dich“ in die Bergkirche geleitet. gpa
Wie üblich wurden die Gößweinstein-Wallfahrer unter Glockengeläut von Stadtpfarrer, Pfarrvikar, Ministranten, Angehörigen und Freunden am Dreifaltigkeitsmarterl abgeholt und zum Schlusssegen und dem feierlichen „Großer Gott, wir loben dich“ in die Bergkirche geleitet.

(gpa) „Alle Mühen und Plagen, alle Opfer und Entbehrungen auf dieser Wallfahrt seien jetzt schon dir zur Ehre und uns zum Heile aufgeopfert, lass uns um deiner Barmherzigkeit und unseres Flehens willen Gnade und Erbarmen bei dir finden.“ Dieses Gebet, der Pilgersegen, den Pfarrvikar Paul Enzewa spendete, und die Busfahrt bis Pegnitz bildeten den Auftakt zur Wallfahrt der Pfarrei St. Laurentius nach Gößweinstein.

Betend und singend ging es von Pegnitz zu Fuß auf Straßen und Wegen der Gnadenstätte entgegen. „Es ist immer ein schönes Gefühl, wenn in der Ferne die Türme der Basilika auftauchen“, sagte einer, der schon oft nach Gößweinstein mitgepilgert ist. Müde und glücklich zugleich erreichten die Eschenbacher am späten Vormittag ihr Ziel, zogen singend in die Basilika ein und beteten dankbar vor dem Gnadenbild, das die Krönung Mariens durch die Heiligste Dreifaltigkeit zeigt.

Nach der ausgiebigen Mittagspause fand an der Grotte die traditionelle Marienandacht statt, ein Kreuzweg beendete das Tagesprogramm. Am Dreifaltigkeitssonntag feierte Stadtpfarrer Thomas Jeschner mit den Eschenbacher und Kirchenthumbacher Pilgern sowie Pfarrer Helmut Süß die Wallfahrermesse.

Getrennt wurde wieder der Rückweg angetreten, der dank schwülwarmer Luft zu einer Buße wurde. Dankbar waren die Pilger der Jungen Union Eschenbach für kühle Getränke, die an der „Weißbrunnenkirche“ serviert wurden, und dem Missionskreis von Kirchenthumbach, der mangels einer Gaststätte im Pfarrheim die Eschenbacher Pilger bewirtete.

Schließlich erreichten die Wallfahrer wohlbehalten wieder die Rußweiherstadt. Am Dreifaltigkeitsmarterl gedachte man im Gebet und mit dem Choral „Näher, mein Gott, zu dir“ aller verstorbenen Wallfahrer. Stadtpfarrer Thomas Jeschner, Pfarrvikar Paul Enzewa, die Ministranten und viele Angehörige geleiteten die Pilger auf dem „Fledermühlberg“ zur Bergkirche. Auf der letzten Wegstrecke erklang noch einmal das altbekannte Wallfahrerlied „Aus der Tiefe zu dir rufen wir bedrängten Kinder dein, wolle unser Vater sein“.

"Sie haben mit der Pilgerschaft ein Glaubenszeugnis abgelegt, haben ihre Sorgen mit nach Gößweinstein genommen", sagte der Stadtpfarrer zum Abschluss. Er dankte den Wallfahrern dafür, dass sie gezeigt haben, dass der Pilgerweg weder eine sportliche Betätigung noch ein Marathonlauf sei, sondern zu einer Gottessuche werde. Beifall belohnte den Dank des Geistlichen an die Musiker, die die Wallfahrer begleiteten.




Info:

Hintergrund

Sehr zufrieden mit der Wallfahrt war Pilgerleiter Herbert Körper. „Alles hat wunderbar geklappt, alle Wallfahrer sind wieder wohlbehalten zu Hause angekommen.“ Schuld daran, dass weniger als etwas weniger die sonst üblichen 80 mitgepilgert sind, haben einige Familienfeste und Krankheitsfälle. Positiv bewertet Körper, dass einige Kinder und Jugendliche neue Pilger waren, dass junge Musiker die Wallfahrt begleiten. Zum Wetter sagte er, „Aussuchen kann man es nicht, die einen haben lieber Regen, andere Sonnenschein. Gute Arbeit leisteten junge Leute, die sich um die Verkehrssicherung kümmerten. Der Schlusskommentar von Pilgerleiter Herbert Körper: „Ich bin sehr zufrieden mit der Wallfahrt.“ (gpa)

 
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