Nach dem Ergebnis der biotechnologischen Schlammentfernung im Rußweiher erkundigte sich Marcus Gradl in der jüngsten Sitzung des Stadtrats. Er bezog sich damit auf die Aktion mit „SchlixXplus“ , die die Firma Söll (Hof) im September 2016 im oberen Teil des Rußweihers vorgenommen hat. Bürgermeister Peter Lehr sprach von einer „teilweise erreichten gewünschten Wirkung, jedoch nicht im erhofften Umfang“. Er kündigte für das Frühjahr 2019 eine weitere Maßnahme an. Im Jahr 2020, wenn der Rußweiher im Rahmen der Abfischaktion abgelassen wird, werde die Wirkung der Entschlammungskuren erkennbar sein. Sollte der Angelverein ein anderes Abfischdatum in Erwägung ziehen, war den Stadträten daran gelegen, über den Zeitpunkt der „Kur“ nochmals zu beraten.
In seiner Sitzung vom 28. Januar 2016 hatte der Stadtrat auf Antrag der Freien Wähler beschlossen, dem Rußweiher eine Entschlammungskur zu verpassen. Grundlage dafür waren ein Film des Bayerischen Fernsehens, in dem der Unterschied zwischen mechanischer und biotechnologischer Entschlammung gezeigt wurde, die bisherigen Erfolge der seit längerer Zeit praktizierten Lavaris-Methode bei Fischteichen und positive Rückmeldungen von Bürgermeistern und Wasserwirtschaftsämtern. Die Wirksamkeit des Mittels wird beschrieben mit: "Der mineralische Bestandteil oxidiert die Sedimentschicht am Grund mit Hilfe von Aktivsauerstoff direkt. Zusätzlich beginnen Mikroorganismen umgehend nach der Einbringung mit dem Abbau von organischem Schlamm, Ablagerungen und Mulm."













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