15.05.2019 - 08:57 Uhr
EschenbachOberpfalz

Erfolgreiche Karateka

Das 2. Internationale „Matayoshi Kobudo Meeting“ der Karateabteilung des SCE endete für zwölf SCEler mit einem sportlichen Erfolg. Sie bestanden die Prüfung für den nächsthöheren Grad.

Zwölf Eschenbacher Karate-Sportler bestehen die Prüfung zum nächsthöheren Kyu- beziehungsweise DAN-Grad
von Walther HermannProfil

Die Vorstellung, dass Strebsamkeit, Anstrengung und ständige Lernbereitschaft förderlich für die persönliche Karriere eines Menschen sind, ist schon sehr alt. Obwohl diese Einstellung nicht automatisch zu wirtschaftlichem Erfolg führen muss, kommt man im sportlichen Bereich an dem Sprichwort „Ohne Fleiß, kein Preis“ nicht vorbei.

An diesem Motto hatten sich auch alle Karateka des örtlichen Dojos orientiert, die am 2. Internationalen Matayoshi Meeting in der Rußweiherstadt teilnahmen. In zahlreichen Trainingseinheiten hatten sie an ihrer Kondition gearbeitet und an ihrer Technik gefeilt. Dass man sich aber ständig weiter verbessern kann, zeigten die Übungsstunden des gemeinsamen Trainingswochenendes. Zu dessen Abschluss galt es dann für jeden Einzelnen, seinen persönlichen Ausbildungsstand unter Beweis zu stellen.

Und es wurde niemandem etwas geschenkt. Die Prüfungskommission war hochgradig besetzt. Aus Amerika waren angereist: Sensei Sanguinetti (8. DAN), Sensei Gaines (5. DAN) und Sensai Robinson (4. DAN). Ihren kritischen Augen entging kein Fehler. Grundtechniken mit sogenannten „Waffen“ (ehemalige bäuerliche Arbeitsgeräte in Japan) wie Bo, Sai und Tonfa, Partnerübungen mit einem oder mehreren Kämpfern nacheinander sowie die Aneinanderreihung einzelner, festgeschriebener Bewegungsabläufe waren Teile des Prüfungsprogramms. Über drei Stunden erstreckten sich die Darbietungen und so manchem Teilnehmer waren die Anstrengungen deutlich anzusehen. Dem Eschenbacher Cheftrainer, der die hochrangigste Prüfung ablegte, blieb der Schlusspunkt vorbehalten. Er demonstrierte mit zwei ungewöhnlichen Gegenständen zusätzlich anspruchsvolle Techniken und Bewegungsformen: mit dem Eiku (ursprünglich ein japanisches Bootsruder) und dem Nuntebo (ursprünglich ein Fischerspieß auf Okinawa). Keine Frage, dass die Freude in der Sporthalle groß war, als der Vorsitzende signalisierte: Prüfungen bestanden.

Neue Grade erreichten: Severin Plößner, 7. Kyu (gelber Gürtel), Udo Bräu, Alexander Fahrnbauer, Ingrid Fahrnbauer, Donato Franco, Michael Hahn, Florian Plößner, Fred Selleng, Anna Tschirschnitz und Barbara Tschirschnitz, alle 5. Kyu (grüner Gürtel) und Ewald Plößner, 4. Kyu (blauer Gürtel). Der Meistergrad (2. DAN) wurde Christian Brüchner zuerkannt. Die Graduierungsstufen steigern sich vom 8. bis zum 1. Kyu.

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