In der März-Sitzung des Stadtrats gab Bürgermeister Peter Lehr Zahlen bekannt, die das von der Kommune angeschaffte Erfassungsgerät „via traffic controlling“ in der Zeit vom 1. bis 28. Februar 2019 für die Grafenwöhrer Straße geliefert hat. Die Grafik, die er vorstellte, zeigte neben Stoßzeiten zwischen 16 und 17 Uhr detailliert die Art der insgesamt einfahrenden Kraftfahrzeuge und deren Geschwindigkeitsübertretungen - in 68,31 Prozent der Fälle - auf.
Die Gesamtsumme von 70 695 Fahrzeugen gliedert sich auf in 954 Lastzüge, 1464 Zweiräder, 2363 Lastwagen, 12 219 Transporter und 53 695 Autos. Lehr schloss daraus, dass täglich mehr als 2500 Fahrzeuge aus Richtung Grafenwöhr in die Stadt einfahren und zu einem erheblichen Teil den Stadtbereich zur Durchfahrt nutzen.
Franz Fuchs (SPD) verglich diese Zahl mit dem Verkehr auf der B 470 (6500 Fahrzeuge in beiden Richtungen) und der Zubringer-Staatsstraße 2166 Mantel-Weiden (3000 Fahrzeuge in beiden Richtungen) und folgerte: „Da hat uns eine Partei einen Bärendienst erwiesen.“ Sofort schritt der Bürgermeister ein und unterband weitere Kommentare mit der Anordnung: „Über die Spange Ost wird nicht mehr diskutiert.“












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