Die Eschenbacher Polizeibeamten haben am Wochenende in ihrem Zuständigkeitsbereich vereinzelt kontrolliert und dabei auch bereits Verstöße festgestellt. "Beispielsweise hatten sich in einem Fahrzeug mehrere Personen aufgehalten, die keinen triftigen Grund hatten und damit gegen die Ausgangsbeschränkung verstoßen hatten", teilt das Polizeipräsidium Oberpfalz stellvertretend für die Polizeiinspektion Eschenbach mit. Polizeistreifen hätten zudem 60 Gaststätten und Läden in der Region kontrolliert, "bei denen sich die Inhaber alle ordnungsgemäß verhalten hatten", schreibt die Pressesprecherin des Präsidiums weiter.
Sie weißt zudem darauf hin, dass Personen, die gegen die Allgemeinverfügung verstoßen, mit einer Ordnungswidrigkeiten-Anzeige mit Bußgeldern von bis zu 25.000 Euro rechnen müssten. "Nach dem Infektionsschutzgesetz kann sogar ein Strafverfahren eingeleitet werden", teilt sie mit.
Wie schützt sich die Polizei?
Auch die Oberpfälzer Polizisten müssen sich vor einer Infektion mit dem Coronavirus schützen. "Für besondere Einsatzszenarien, bei welchen beispielsweise ein enger körperlicher Kontakt mit Infektionsverdächtigen zu erwarten ist, verfügt das Polizeipräsidium Oberpfalz über Seuchen-Infektions-Schutz-Sets. Diese beinhalten zum Beispiel einen Schutzanzug oder Einwegüberschuhe", teilt eine Sprecherin des Polizeipräsidiums Oberpfalz mit. Die Entwicklung des Coronavirus werde aufmerksam verfolgt und bewertet. Die Einsatzbereitschaft habe oberste Priorität, "daher wurden bereits organisatorische Maßnahmen getroffen, um den Dienstbetrieb gewährleisten zu können", heißt es weiter.













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