Eschenbach
07.01.2021 - 10:27 Uhr

Eschenbach: Segen Gottes aus respektvollem Abstand

Hausbesuche waren im Corona-Lockdown kein Thema. Stattdessen wünschten die Sternsinger an Dreikönig nach den Gottesdiensten Gottes Segen. Bild: do
Hausbesuche waren im Corona-Lockdown kein Thema. Stattdessen wünschten die Sternsinger an Dreikönig nach den Gottesdiensten Gottes Segen.

"Gesundheit und Frieden im Coronajahr, das wünscht euch allen die Sternsingerschar", hieß es zu Dreikönig in der Katholischen Pfarrei Sankt Laurentius. Allerdings waren wegen der Coronapandemie Hausbesuche kein Thema. Stattdessen war kontaktloses Sternsingen angesagt. Darunter verstanden Eschenbachs Sternsinger, zum Schluss der Gottesdienste in der Stadtpfarrkirche zum Fest der Heiligen Drei Könige Segenswünsche zu überbringen. „Gottes Gnade und reichen Segen begleite euch auf allen Wegen“, fassten die Ministranten in königlichen Gewändern zusammen und auch Stadtpfarrer Thomas Jeschner wünschte ein gesegnetes Jahr.

„Kommt lasset uns anbeten, den König, den Herrn“ schallte es beim Eingangslied von Organist Joachim Steppert mächtig durch den Kirchenraum. Den Liedtext nahm der Stadtpfarrer auch in der kurzen Predigt zum Anlass, die Bedeutung des neugeborenen Königs der Juden zu hinterfragen. Wo ist Gott als derjenige, der tröstet und Halt gibt? Dieses Gottesbild aus der Kindheit könne auch in einer Zeit des großen Wandels Zuspruch vermitteln. Im Gottesdienst segnete der Stadtpfarrer auch die „Dreikönigspäckchen“ mit Holzkohle, Weihrauch und Kreide. Die Spenden der Kirchenverwaltung bieten der Bevölkerung die Möglichkeit, die Wohnungen selbst zu räuchern und so den Segen Gottes zu erbitten. Die Päckchen standen nach den Gottesdiensten für die Gläubigen ebenso zur Verfügung wie die Segensaufkleber mit den Buchstaben „C + M + B“ und der Jahreszahl 2021.

Zudem erinnerte der Seelsorger an Spenden für die vielfältigen Sternsingerprojekte. Mit dem Apell des Stadtpfarrers, besonders im Corona-Lockdown an die alten und kranken Menschen zu denken, die allein und einsam sind, verabschiedete Thomas Jeschner die Sternsinger in Richtung BRK-Seniorenzentrum und zum Regens-Wagner-Haus. Unter den Vorgaben der Corona-Abstandsregeln hieß es auch vor dem Seniorenzentrum und am Haus Clara: „Wir wünschen euch ein gesundes und fröhliches Jahr, Kaspar, Melchior und Balthasar“.

Die Sternsinger dachten auch an die alten und kranken Menschen. Unter anderem vor dem BRK-Senioremheim wünschten sie mit Gottes Segen "Gesundheit und Frieden im Coronajahr". Bild: do
Die Sternsinger dachten auch an die alten und kranken Menschen. Unter anderem vor dem BRK-Senioremheim wünschten sie mit Gottes Segen "Gesundheit und Frieden im Coronajahr".
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