Eschenbach
15.11.2021 - 09:55 Uhr

Eschenbacher gedenken Kriegs- und Gewaltopfer

Sie wünschen sich Frieden auf der Welt und gedenken in Eschenbach der bisherigen Kriegsopfer. Bild: rn
Sie wünschen sich Frieden auf der Welt und gedenken in Eschenbach der bisherigen Kriegsopfer.

Am Kriegerehrenmal in Eschenbach, Fackelträger der Reservistenkameradschaft hielten Ehrenwache, blickte Bürgermeister Marcus Gradl zurück auf den ersten Volkstrauertag im Jahr 1922, bei dem Versöhnung und Verständigung im Mittelpunkt standen, und sah im Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge eine Organisation, die im Auftrag der Bundesrepublik Gräber von etwa 2,8 Millionen Kriegstoten auf mehr als 820 Kriegsgräberstätten in 46 Staaten betreut. Mit zunehmendem Abstand zum Krieg nannte der Bürgermeister den Volkstrauertag mittlerweile vor allem als einen Tag der Trauer. Er klagte aber auch an, dass 76 Jahre nach den Schrecken des Zweiten Weltkriegs die Welt noch immer nicht frei von Krieg ist. Er wünschte sich Freiheit für alle. „Die Geschichte der Menschheit ist eine Geschichte von Gewalt und Krieg, aber immer wieder auch von Versuchen, Frieden zu schaffen“, resümierte auch Andreas Betzl. Als umso trauriger wertete es der Vorsitzende der Krieger- und Soldatenkameradschaft (KSK), dass für Millionen von Menschen weltweit aktuell nicht die Coronapandemie die größte Gefahr sei, sondern Krieg. Mit Gebeten von Pfarrer Thomas Jeschner, Kranzniederlegungen von Stadt, KSK, Reservisten, Böllerschüssen und Beiträgen der Stadtkapelle endete die Gedenkveranstaltung.

 
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