23.11.2021 - 11:05 Uhr
EschenbachOberpfalz

Eschenbacher Stadtrat bespricht erste Details für Bebauungsplan "Am Kalkofen II"

Bis zu 70 neue Bauplätze könnte sich Bürgermeister Marcus Gradl am "Kalkofen II" in Eschenbach vorstellen. Und es gibt auch schon erste Überlegungen zur Gartengestaltung.

Mit Blick auf den Rauhen Kulm sollen hier die neuen Bauparzellen in Eschenbach entstehen.
von Walther HermannProfil

Die Erweiterung des Baugebiets „Am Kalkofen“ bleibt Thema im Eschenbacher Stadtrat. Zwar musste Bürgermeister Marcus Gradl wegen Verhinderung des Referenten auf den Tagesordnungspunkt „Beratung und Beschlussfassung über die frühzeitige Beteiligung gemäß BauGB für die Aufstellung des Bebauungsplans ‚Am Kalkofen II‘ und der 15. Änderung des Flächennutzungsplans“ verzichten, es gab aber dennoch Klärungsbedarf zu dem Thema.

Thomas Riedl (FW) forderte nämlich eine „Pflicht zu Photovoltaikanlagen auf den Dächern“. Gradl hielt es für erforderlich abzuklären: „Wollen wir verpflichten oder fördern“. Eine Vorgabe zur Gartengestaltung regte Karolina Forster (SPD) an. Ihr war an viel Grün und wenig Bodenversiegelung gelegen. Dafür fand sie Unterstützung beim Bürgermeister, der ebenfalls keine Schotterflächen will und sich für mindestens zwei Bäume aussprach. Er rief die Mandatsträger auf, sich zum Thema Gartengestaltung Gedanken zu machen.

Mit dem neuen Baugebiet hatte sich der Stadtrat erstmals in seiner Maisitzung befasst und die Einleitung des Verfahrens zur 15. Änderung des Flächennutzplans und die „Aufstellung eines qualifizierten Bebauungsplans in der südlichen Verlängerung des Bereichs Wolfsbühl-Kalkofen“ beschlossen. Unter Hinweis auf die „derzeit enorme Nachfrage nach Bauplätzen“ hatte der Bürgermeister von möglichen 50 bis 70 neuen Bauplätzen gesprochen, die eine Zufahrt von der Grafenwöhrer Straße aus erhalten sollen. Zum bereits laufenden Verfahren „spezielle artenschutzrechtliche Prüfung“ hatte er zudem von „bisher keinen negativen Äußerungen“ berichtet.

  • Straßenleuchten

Die Zuhörer informierte der Bürgermeister über Beschlüsse des Gremiums im nichtöffentlichen Teil der Sitzung vom 21. Oktober: Er verwies auf die wiederholten Beschädigungen von Straßenleuchten in der Innenstadt. Die Bayernwerk Netz GmbH sei daher mit der Umrüstung und Verstärkung der 77 Leuchten beauftragt worden.

  • Führerschein für Feuerwehrauto

Der Feuerschutz ist eine kommunale Pflichtaufgabe. Der Stadtrat stimmte daher zu, die Förderung zum Erwerb der Fahrerlaubnis für Feuerwehr-Einsatzfahrzeugen auf 2000 Euro zu erhöhen und 200 Euro der Kosten der Verlängerung des Führerscheins seitens der Stadt zu übernehmen.

Pfingstbotschaft für Häuslebauer: Stadtrat Eschenbach bringt Bebauungsplan für neues Baugebiet auf den Weg

Eschenbach
Trotz zusätzlicher Markierung werden am Stadtplatz jährlich etwa sechs Straßenleuchten umgefahren. Bauhofleiter Norbert Braun schätzt die dadurch entstehenden Sach- und Nebenkosten je Leuchte mit 3000 Euro. Die Ersatzlieferung dauere bis zu einem halben Jahr.
Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

 

 

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.