06.08.2020 - 15:42 Uhr
EschenbachOberpfalz

Ferienerlebnis im Wald und am Wasser

Tipis, Stockbrot, Bogenschießen, Tennis, Trommeln und Kopfschmuck sind Gestaltungsinhalte der zweiten Woche der großen Ferienfreizeit von Learning Campus.

Ein kleines luftiges Tipi bietet viel "Durchblick". Die Natur bietet unbegrenzte Baumaterialien.
von Walther HermannProfil

Bei einem ersten Erkundungsrundgang am Walderlebnispfad nahmen zwei Gruppen von Naturfreunden einen Teilbereich der Flur Dessenreuth in Besitz. Sie tauchten ein in die Walt von Hase, Reh und Specht. Rund um das Waldlabyrinth kamen sie der Natur auf die Spur und wurden beim Basteln von Booten aus Rinde und Fichtenzapfen kreativ. Hohen Erlebniswert hatte der Besuch des Waldspielplatzes mit Rutschen, Balancierbäumen, Seilbahn und Kegelanlage.

Stationen wie Baumkunde und der Bau von kleinen Tipis machten die 5- bis 9-Jährigen mit Naturmaterialien vertraut. Die Tipis lockten zu kurzem Versteckspiel. Kleine Bastelarbeiten regten die Kreativität der kleinen Waldläufer an und das Zubereiten von Stockbrot in der "Küche" des Waldkindergartens weckte ihren Appetit. Fester Bestandteil jeder Ferienfreizeit von Learning Campus ist das Bogenschießen. Einen besonderen Reiz hatte der Spiegellauf, der stets im Duo ablief. Dazu suchte sich der Vordermann beim Blick in den Spiegel, der ihm die Baumkronen zeigte, den Weg, während der Hintermann, der ihm die Hände auf die Schultern legte und durch Fingerdruck navigierte. Mit allem, was die Natur zur Verfügung stellt, gelang den Ferienkindern auch der Bau einer Jurte.

Auf dem SCE-Gelände war eine Freizeitgruppe unterwegs auf den Spuren von Old Shatterhand. Unter ihren Händen entstanden aus Papierbechern kleine Trommeln. Mit wirksamer Anleitung schufen sich die "Rothäute" den erforderlichen Kopfschmuck. Zu den weiteren Bastelarbeiten gehörte unter anderem das Anfertigen von kleinen Tipis, die als "häusliche Schmuckstücke" an den Aufenthalt bei Learning Campus erinnern. Als Leiterin des Freizeitstandorts Eschenbach nahm Sarah Gottsche die Indianerkinder nach dem Bogenschießen mit an den "Großen Fluss". Am nahen Rußweiher genossen sie Floßfahrten.

Für die Altersgruppe der 9- bis 15-Jährigen lockte eine Sportwoche mit stets wechselnden Disziplinen. Dazu zählte neben dem für alle Gruppen obligatorischen Bogenschießen und Floßfahren auch Tennis und Fußball. Aus Biertischen "zauberten" die Rundumsportler Tischtennisplatten. Nicht fehlen durften Laufdisziplinen. Bei einem Staffellauf lockte Gottsche mit süßer Belohnung. Mit ihrem Betreuerteam sorgte sie auch in der zweiten Freizeitwoche von Learning Campus für stets wechselnde Ferienbeschäftigung der anvertrauten Kinder und Jugendlichen. Als sehr hilfreich wertet sie die ständige kooperative Kontaktpflege mit dem SCE.

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