Einem Kaleidoskop glich der Tagesordnungspunkt „Wünsche und Anträge“ in der jüngsten Sitzung des Stadtrats. Wortmeldungen zu Offener Ganztagsschule, Querungshilfe, Ruhewald, Verkehrsspiegel und Verkehrszählgerät wechselten sich dabei ab.
Eine Auffälligkeit sah Reinhard Wiesent in der Häufung der Beschädigung des Verkehrsspiegels an der Einmündung des Verbindungswegs Breitenlohe-Apfelbach in die Stegenthumbacher Straße. Er gab zu bedenken, dass die damit verbundene Sichtbehinderung zu Unsicherheiten und Gefahrensituationen im Straßenverkehr führe.
Bürgermeister Peter Lehr ist dieser Missstand seit geraumer Zeit bekannt. Er sprach von erheblichen Kosten, die mit den Ersatzbeschaffungen verbunden seien. Als Wiesent und Lehr zu erhöhter Aufmerksamkeit der Bevölkerung aufriefen, wurde im Gremium spontan eine Überwachungskamera gefordert.
„Es ist kein ‚Bestattungstourismus‘ zu erwarten“, brachte Thomas Ott (SPD) vor. Er wandte sich damit gegen die vor kurzem beim CSU-Bürgergespräch vorgebrachten Befürchtungen zu dem vom Stadtrat beschlossenen Ruhewald. Die Anregung dazu hatte CSU-Fraktionssprecher Martin Gottsche erstmals in der April-Sitzung 2013 des Stadtrats vorgebracht. Ott rief dazu auf, die Bevölkerung nicht unnötig zu beunruhigen. „Der Ruhewald ist nicht böse geredet worden“, erwiderte CSU-Sprecher Marcus Gradl. Er wies darauf hin, dass im Friedhof „nicht ausreichend gemäht wird“ und sich mit dem Ruhewald „ein weiterer Mähbedarf“ ergebe.
Aus gegebenem Anlass appellierte Matthias Haberberger an Veranstalter, die in den Stadtverbandsnachrichten langfristig angekündigten Termine zu beachten und damit gar gleichartige Veranstaltungen an einem Abend zu vermeiden. Mit Nachdruck wandte er sich gegen die beim CSU-Bürgergespräch vorgebrachten Behauptungen, wonach „besonders die aggressive Tonart einiger Vertreter des SC Eschenbach zur Diskussion um die Veranstaltungshalle“ störe. Er machte darauf aufmerksam, dass „von Seiten des SCE in keinster Weise“ zu diesem Thema Stellung genommen worden sei.
In der März-Sitzung des Stadtrats hatte Bürgermeister Peter Lehr Zahlen über den aus Richtung Grafenwöhr einfließenden Verkehr bekannt gegeben. Ergänzend dazu regte Hans Bscherer seitens der Verkehrswacht an, auch den in Richtung Grafenwöhr fließenden Verkehr zahlenmäßig zu erfassen. „Wir sollten das angeschaffte Gerät nutzen“, forderte er. Den gleichen Wunsch äußerte Marcus Gradl mit Blick auf den Verkehr in der Speinsharter Straße, für die auch die Querungshilfe endlich angegangen werden sollte.
Für die Nutzung des „Klarner-Gartens“, der im Osten an die Markus-Gottwalt-Schule angrenzt, machten sich Marcus Gradl (CSU) und Thomas Ott (SPD) stark. Gradl plädierte dafür, das mit Obstbäumen bestandene ungenutzte Areal in einen Spiel- und Bolzplatz für die Schüler der Offenen Ganztagsschule umzugestalten. Als Bürgermeister Peter Lehr auf die bereits vorhandene Spielfläche im Außenbereich der Schule verwies, sprach sich auch Ott für einen „erweiterten Spielplatz“ aus. „Es würde ausreichen, die Wiese zu ebnen“, meinte er. Er regte mit Unterstützung Gradls einen Ortstermin bei der nächsten Außenbegehung des Stadtrats an.













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