Eschenbach
03.04.2019 - 08:49 Uhr

Größerer Parkplatz für Novem-Mitarbeiter

Der Parkplatz vor der Firma Novem wird befestigt. Das beschließt der Eschenbacher Stadtrat. Das Areal, das von den SCE-Fußballern einst als C-Platz genutzt wurde, verfügt bisher über 150 Stellplätze. Künftig sind es etliche mehr.

Der Novem-Parkplatz an der Gossenstraße wird ausgebaut und damit Platz für 200 Stellplätze (bisher 150) geschaffen. Bild: rn
Der Novem-Parkplatz an der Gossenstraße wird ausgebaut und damit Platz für 200 Stellplätze (bisher 150) geschaffen.

Die Firma Novem hatte dem Tiefbauplaner Alfred Vogel bereits 2012 den Auftrag für einen Plan gegeben, nach dem der Parkplatz für die Mitarbeiter besser befahr- und nutzbar gemacht werden sollte. Sein Entwurf wurde jedoch nicht umgesetzt. Die Stadt hat nun als Grundstückseigentümer auf Vogels Planung aufgebaut. In ihrer Sitzung Ende September 2018 waren die Stadträte übereingekommen, den bislang der Firma Novem kostenfrei zur Verfügung gestellten Parkplatz zu befestigen und ihn dann gegen entgelt an das Unternehmen zu vermieten.

Alfred Vogel stellte dem Gremium in seiner jüngsten Sitzung den Plan für das Vorhaben vor, das er mit Nettokosten von 226 000 Euro veranschlagt. Dem Tiefbauplaner ist es gelungen, durch eine geänderte Einteilung die Kapazität der Stellplätze von 150 auf 200 zu erhöhen. Das Areal mit einer Grundfläche von 8000 Quadratmeter wird befestigte Zufahrtswege, versickerungsfähige Stellplatzflächen, eine Beleuchtung und drei Ausfahrten zur Gossenstraße hin erhalten. Eingebaut werden zudem eine Mehrzwecksickerleitung und Einlaufschächte.

Zweiter Bürgermeister Karl Lorenz bedauerte es, dass mit dem Energieunternehmen NEW „keine Einigung“ erzielt worden sei, ähnlich wie beim Novem-Werk in Vorbach Photovoltaikanlagen zu errichten. Der Stadtrat beschloss daher, die Tiefbaumaßnahme wie von Vogel vorgestellt auszuschreiben. Um ein ansprechendes Angebot zu erhalten, soll im Ausschreibungstext der Ausführungszeitraum „großzügig“ angegeben werden.

Zwei Bauanträgen erteilte der Stadtrat das gemeindliche Einvernehmen. Beim Edeka-Markt kann eine 4,30 mal 3,80 Meter große Werbetafel errichtet werden und die Firma Rogers Germany kann einen Umschlagplatz aus Betonfertigteilplatten und zwei Systemcontainern mit Auffangwanne anlegen.

Bürgermeister Peter Lehr gab noch bekannt, dass in der Februar-Sitzung der Auftrag für eine Verkehrsuntersuchung am Kreuzungsbereich B 470/Pressather Straße/Birschlingweg nicht-öffentlich an das Büro PB Consult aus Nürnberg vergeben wurde. Durch die Studie will die Kommune Kenntnisse über Verkehrsströme erhalten.

 
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