Bis in die Mittagszeit hinein waren die zehn Wahlkabinen nahezu ständig belegt, und Neuankömmlinge mussten vor der Türe des Wahllokals kurz warten.
Sehr unterschiedlich war die Zeit, die die Wähler für die Vergabe von maximal 78 Stimmen benötigten. Sie lag zwischen 3 und circa 30 Minuten - wohl dem, der sich vorbereitet hatte und mit einem „Spickzettel“ das Wahllokal betrat.
Dies traf auch auf Erstwähler zu, die sich offensichtlich gut mit dem Wahlprozedere vertraut gemacht hatten und den Vorteil von "Spickzetteln" noch von der Schule her kannten. Nach dem Erhalt der Stimmzettel strebten sie ganz locker der Wahlkabine zu, erledigten zügig ihre Stimmabgabe und ließen dies im Wahlverzeichnis vermerken. Zu ihnen zählten unter anderem der Bankkaufmann Tobias Reger und der Student Manuel Schug. Mehrere Erstwähler hatten bereits die Möglichkeit der Briefwahl genutzt.
Die Wahlbegeisterung hielt auch am Nachmittag an. Dies wirkte sich auf das Wahl-Café aus, mit dem die Feuerwehr nach der Stimmabgabe gleich nebenan "Löschservice" anbot. Die Tische im Café und auf der Außenterrasse füllten sich mit Wählern, die nicht mit Ergebnisprognosen geizten.
















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