24.11.2021 - 09:47 Uhr
EschenbachOberpfalz

Gymnasium Eschenbach als MINT-freundlich ausgezeichnet

Ein "MINT-Schild" wird künftig an der Fassade des Gymnasiums an eine Schule mit vielen zukunftsorientierten Fächern erinnern. Schulleiter Harald Olschner, Fachschaftsleiterin Katja Hagen und Fachschaftsleiter Alexander Schatz (von links) freuen sich über die Auszeichnung.
von Robert DotzauerProfil

Zusammen mit 80 weiteren Schulen aus Bayern wurde am 18. November in einer Onlineveranstaltung Gymnasium Eschenbach erstmalig als "MINT-freundlich" ausgezeichnet und als vorbildhaft bewertet.

Der Bedarf an Fachkräften im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) nimmt stark zu. Zudem erfordern die strukturellen Effekte durch Digitalisierung und die Entwicklung klimafreundlicher Technologien einen steigenden Bedarf an MINT-Experten. Eine Herausforderung auch für das Gymnasium Eschenbach. „MINT in alle Köpfe und Herzen tragen“, hieß daher der Leitgedanke der Schule beim Mitwirken an der Initiative „MINT Zukunft schaffen“.

Auf der Basis eines bundesweit einheitlichen und anspruchsvollen Kriterienkataloges bewertet, glänzte das Gymnasium mit einem besonders guten Abschneiden, insbesondere bei den Zusatzangeboten. Als Beispiele nannten Physik-Fachschaftsleiter Alexander Schatz und Katja Hagen (Fachschaftsleiterin Chemie) die Wahlkurse Robotik und naturwissenschaftliche Projekte. Die Pädagogen würdigten zudem die gute Einbindung vieler externer Partner. Bei Exkursionen zu verschiedenen Hochschulen und Museen biete sich auch die Möglichkeit, außerschulische Lernorte zu nutzen.

Auf einen weiteren wichtigen Aspekt der Auszeichnung verwies Schulleiter Harald Olschner. „MINT-freundliche Schulen werden für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Unternehmen und die Öffentlichkeit erst durch die Ehrung sichtbar.“ Besonders die Wirtschaft anerkenne dieses Engagement. Eine Zielsetzung, die unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz steht. Für Bayerns Kultusminister haben die MINT-Fächer an den Schulen einen besonderen Stellenwert. „Wohlstand und wirtschaftlicher Erfolg hängen entscheidend mit Innovationsfähigkeit und der Sicherung des Fachkräftenachwuchses zusammen“, so der Staatsminister. Deshalb seien die Begeisterung für Mathe, Informatik, Naturwissenschaft und Technik wichtige Anliegen bayerischer Bildungspolitik.

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