„Der Honigertrag der letzten drei Jahre ist eine Katastrophe. Nach einem Spitzenergebnis von 23 Tonnen vor vier Jahren ging er auf drei bis vier Tonnen zurück.“ Diese Klage enthielt der Bericht Reinhold Gietls zur Jahreshauptversammlung des Imkervereins.
Gietl zeigte sich jedoch erfreut über die zunehmende Zahl von Neueinsteigern in die Imkerei. Als „schöne Aufgabe“ für den Vorstand wertete er das jährliche Abholen eines Zuchtvolks aus der Umgebung von Passau. „Unsere begehrten Kurse mussten wir coronabedingt leider für das erste Halbjahr 2021 und für dieses Frühjahr absagen“, bedauerte der Vorsitzende.
Dank sagte er dem „harten Kern“ für den wöchentlichen Einsatz für den Verein und „allen Freunden, die sich seit Jahren für den Verein einsetzen“. Sie hätten dazu beigetragen, dass der Verein den Umweltpreis 2021 des Landkreises erhalten hat. „Sehr vermisst haben wir die geselligen Gesprächsrunden am Bärenplatz und am Drohnenplatz“, versicherte der Vorsitzende.
Neben Informationen über die Anlage einer Blühwiese im Kindergarten und die sehr guten Honigerträge aus Blühwiesen in Solarparks, gab Gietl den Wunsch einer „Gartenfee“ weiter, auf ihrer Streuobst- und Blumenwiese im Stadtgebiet ein Bienenvolk aufzunehmen. Die Entscheidung, ob das Imkerfest nach zweimaligem Ausfall im nächsten Jahr wieder stattfinden kann, will der Verein im Frühjahr treffen. Wegen Corona wird der Gottesdienst zur Ambrosiusfeier am 7. Dezember in der Pfarrkirche Grafenwöhr stattfinden.
Revisor Thomas Riedl bescheinigte Robert Uhr eine „optimale Kassenführung“. Mit Blick auf ausgefallene Veranstaltungen in der Stadt resümierte Marcus Gradl: „Die Auswirkung von Corona macht traurig.“ Der Bürgermeister rief zur Kontaktpflege auf und versicherte, für den Imkerfestplatz eine Lösung zu finden.





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