(rn) Vor dem Landratsamt hieß Karlheinz Keck KEM-Vorsitzenden Elmar Högl, Piloten und Co-Piloten der nostalgischen Vehikel willkommen und kündigte als Vorsitzender des gastgebenden Vereins ein vielseitiges Willkommensprogramm an. Dritter Bürgermeister Klaus Lehl dankte Feuerwehr, Polizei und Bauhof für die Unterstützung der Veranstaltung in Eschenbach. Högl war sichtlich überrascht, als im Lehl Eschenbach-Sekt und die Eschenbacher Künstlertasse überreichte.
Für interessierte Gäste schlossen sich Stadtführungen an. Bernhard Thurn befasste sich mit der Historie des 1570 erbauten Rathauses und machte Station beim 1979 gestifteten Rotary-Brunnen. Er weckte Erinnerungen an den Vorgängerbrunnen, auch „Eiserner Jüngling“ genannt, und dessen wechselvolle Geschichte. Seine weiteren Ziele waren Landratsamt, Vermessungsamt und Bergkirche. Hans Ott führte über den Marienplatz, blickte zurück auf die Zeit der Stadtgründung und die Geschichte der Pfarrkirche. Nicht minder interessant war der Besuch des 400 Jahre alten Malzhauses mit Einblicken in das Eschenbacher Brauwesen.
Zentraler Treffpunkt aller Oldtimerfahrer war das Taubnschusterhaus. Nicht nur Gasträume und der bestuhlte Außenbereich füllten sich zusehends. Ein reichhaltiges Kuchenbuffet und Getränke mit Zoigl fanden regen Zuspruch. Großes Interesse weckten die Ausstellungsräume im Oberschoss. Neben Dokumenten zur Eschenbacher Braugeschichte galt das besondere Interesse der Gäste dem Eschenbacher Stadtmodell, vor dem Karlheinz Keck unentwegt Auskünfte erteilte und sich den Fragen der erstaunten Besucher stellte. Sie sahen in dem Modell ein Alleinstellungsmerkmal mit hoher Aussagekraft zu örtlicher Geschichte und Handwerkstradition. Im neuen Mehrzwecksaal war Albert Furtner gefragter Ansprechpartner zur aktuellen Ausstellung über ehemalige Gaststätten in und um Eschenbach.

















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