Eschenbach
04.09.2022 - 10:00 Uhr

Kirwa-Verein Eschenbach lässt Kirchweih wieder aufleben

Wahlleiter Michael König (links) dankt Thomas Nasser, Marvin Striefler, Sebastian Wohlrab und Siegfried Zimmermann (von rechts) für die Übernahme von Funktionen der Vereinsführung. Bild: rn
Wahlleiter Michael König (links) dankt Thomas Nasser, Marvin Striefler, Sebastian Wohlrab und Siegfried Zimmermann (von rechts) für die Übernahme von Funktionen der Vereinsführung.

Begleitet von Heulen und Schluchzen versenkten die Moila und Boum des Kirwa-Vereins Eschenbach am 30. September 2019 im Schein unzähliger Grablichter vor der Gaststätte Wolfram die Kirchweih in Gestalt von zwei Flaschen Bier, denen „Klopfer“ beigegeben wurden. Corona verhinderte seither die „Auferstehung“. Sie soll am 24. September nachgeholt werden. Dies beschloss der Verein bei seiner Jahreshauptversammlung.

Verbunden war diese auch mit Neuwahlen. Michael König, Kulturbeauftragter der Stadt und stellvertretender Stadtverbandsvorsitzender, dankte nach einem kurzen Wahlprozedere dem neuen Vorstand: Sebastian Wohlrab (Erster Vorsitzender), Thomas Nasser (Zweiter Vorsitzender), Siegfried Zimmermann (Kassier) und Marvin Striefler (Kassier). Maria Meier (Kassiererin) und Kathrin Fiebich (Schriftführerin) hatten nicht mehr kandidiert. Revisoren sind weiterhin Matthias Mägerl und Felix Richter. Zu Beisitzern wurden gewählt Philip Gottsche, Stefan Hennemann, Andreas Theobald, Maximilian Gradl und Theresa Wohlrab.

Eröffnet wurde die Versammlung mit einem stillen Gedenken an Hans Wolfram, den Wohlrab als Kirwa-Wirt bezeichnete, „ohne den es den Kirwa-Verein in dieser Form nicht geben würde“. Nahezu anklagend wurde der Vorsitzende mit seiner Anmerkung, Corona habe für zwei Jahre das Vereinsleben auf den Kopf gestellt. Erfreut zeigte er sich, dass trotz der Pandemie die Anzahl der Mitglieder auf über 70 angestiegen ist.

Eingehend befasste sich die Versammlung mit der Gestaltung des Kirchweihfestes. Bedingt durch Personalausfälle wird der „Neubeginn“ der örtlichen Kichweih in begrenztem Rahmen (ohne Kirwa-Tanz beim Scherm-Karl) stattfinden. Auf der Grünfläche neben der Mariensäule stellen die Kirwa-Burschen um 15 Uhr wieder einen Kirwa-Baum auf. Dem getanen Werk folgt ein Zeltbetrieb mit Imbiss und Musikbegleitung. Unverändert bleibt das Sonntagsgeschehen. Es beginnt mit einem von der Stadtkapelle angeführten Kirchenzug mit Gottesdienst. Der Frühschoppen setzt dann weltliche Akzente. Als obligatorisch bezeichneten die Vereinsmitglieder den Besuch des Kirchweih-Zoigls des Heimatvereins am 23. September. Michael König zeigte sich erfreut, dass es „wieder aufwärts“ geht mit Kulturveranstaltungen, gab Hinweise zur Nutzung des vom Stadtverband angeschafften Spülmobils und übergab eine Spende, die beim Kirwa-Verein „gut angelegt ist“.

 
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