19.12.2018 - 10:27 Uhr
EschenbachOberpfalz

Eine kleine Tür in Bethlehem

Nur wer sich klein macht, kommt dem Mensch gewordenen Gott nahe. "Bück Dich, zeig Deine Sorgen dem, von dem Du singst, 'Jesus, der Retter ist da'", fordert Ruhestandspfarrer Helmut Süß die Gesellschaft "Frohsinn" auf.

Besinnliche Texte trägt Pfarrer i. R. als Einleitung zur Adventfeier der Gesellschaft „Frohsinn“ im Rohrer-Saal vor.
von Georg PaulusProfil

Das zugemauerte große Tor zur Geburtskirche Jesu in Bethlehem, das durch eine kleine und niedrigere Pforte ersetzt wurde, damit die Ritter sich klein machen mussten, um zur Geburtsgrotte zu gelangen, "sollte auch uns belehren", sagte Süß zu Beginn der Adventfeier.

"Wenn jeder Mensch, so lang er lebt, nur zu erfreuen wär' bestrebt, dann blieb es immer Weihnachtszeit und schwinden würden Not und Leid." Dieses Gedicht diente dem "Frohsinn"-Vorsitzenden Erwin Dromann als Schlusswort bei seiner Begrüßung der Gäste.

Bürgermeister Peter Lehr nannte in seinem Grußwort Ausflugsfahrten, das Familienfest und die Beteiligung an Festen der anderen Vereine als "Frohsinn"-Merkmale. Er dankte Dromann und dem ganzen Team für ihren Einsatz und wünschte unter anderem reichlich Frohsinn im Neuen Jahr. Stadtverbandsvorsitzender Dieter Kies schloss sich den Wünschen an. "Auch vom 'Frohsinn' unterstützt, haben wir 2018 wieder viel erreicht - ein Grund, mit großer Zuversicht ins Neue Jahr zu gehen", erklärte er.

Mit dem Lied "Tauet Himmel den Gerechten", von der "Stodtbergsaitn"um Dr. Georg Bayerl intoniert, war die Feier eröffnet worden. Zum Entzünden der Kerzen am Adventkranz zum Klang von Veeh-Harfen sang der "frohsinnige" Chor "Wir sagen euch an den lieben Advent". Die weihnachtlichen Melodien der "Stodtbergsaitn" wurden ergänzt durch Liedbeiträge wie "Mir gescheh' nach deinem Wort" sowie "Es ist euch der Heiland gebor'n ". Ein mährisches, ein österreichisches, ein alpenländisches und ein Weihnachtslied aus Reit im Winkl sowie eine Melodie aus "Des Knaben Wunderhorn" erklangen auf Veeh-Harfen.

Wurde am Beginn der Feier Kaffee und leckerer Kuchen gereicht, so waren es später zur Plauderrunde Glühwein, Stollen, Lebkuchen und Plätzchen. Zur guten Stimmung trug dabei die "Stodtbergsaitn" bei, diesmal mit Schlagermelodien und Liedern zum Mitsingen oder -summen. Vorsitzender Erwin Dromann dankte dem Ensemble und den Veeh-Harfinistinnen für die musikalische und gesangliche Umrahmung der Feier, Pfarrer Helmut Süß für die besinnlichen Texte, Bürgermeister Peter Lehr und dem Stadtverband für die Weihnachtsgeschenke, den "Flying Boots" für das Überlassen des Festsaals und seinem Vorstand für die Hilfe.

Allen "Frohsinnlern" wünschte er ein gesegnetes Weihnachtsfest sowie ein gutes neues Jahr und erinnerte an die Jahreshauptversammlung am 6. Januar im "Weißen Roß".

Gesanglich und musikalisch wird die „frohsinnige“ Feier von der "Stodtbergsaitn“ um Dr. Georg Bayerl (links) umrahmt.
Geschenke in anderer Richtung gibt’s bei der Gesellschaft „Frohsinn“. Vorsitzender Erwin Dromann (von rechts) dankt damit Pfarrer Helmut Süß, drittem Bürgermeister Klaus Lehl, Stadtverbandsvorsitzendem Dieter Kies, zweitem Bürgermeister Karl Lorenz, Dr. Georg Bayerl für die „Stodtbergsaitn“, Monika Stopfer vom Veeh-Harfen-Ensemble und Bürgermeister Peter Lehr für ihre Unterstützung.
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