28.07.2020 - 15:52 Uhr
EschenbachOberpfalz

Kneippanlage und Servicestation

Der Bereich zwischen Mehrgenerationenpark und SCE-Sportheim wird aufgewertet. Er erhält Parkplätze, Gehweg und eine Kneippanlage. Die Planungen für das Gesamtprojekt stellte Hannes Oberndorfer dem Stadtrat vor.

Fortgeschritten sind bereits die Gehweg-Arbeiten neben dem Sportheim.
von Walther HermannProfil

„Fast geschafft ist das Verlegen der Wasserleitung zwischen TÜV und SCE-Sportheim“, verkündete Diplom-Ingenieur Hannes Oberndorfer in der Sitzung des Stadtrats. Er verwies zunächst auf die bisherigen Gespräche zur Anlage einer Ver- und Entsorgungsstation für Wohnmobile beim SCE-Sportheim. Er räumte ein, dass für acht Wohnmobile auf dem Parkplatz westlich des B-Platzes des Sportclubs zwar eine Stromversorgung, jedoch wegen des fehlenden Kanals keine weitere Serviceleistung möglich sei. Er stellte daher den Plan für eine Station zur „Aufnahme und Abgabe von Wasser“ beim SCE-Sportheim vor.

Ebenfalls seit längerem angeregt sei ein „eigenständiger, befestigter Gehweg zwischen Kirche und Rußweiher“, sagte Oberndorfer. Die Arbeiten an der noch bestehenden Lücke zwischen Mehrgenerationenpark und den Parkplätzen östlich des Rußweihers liefen bereits. Ergänzend dazu legte er einen Plan zur Anlage von Parkplätzen nahe der B470-Unterführung und beim SCE-Heim vor, die den zahlreichen Nutzern des Generationenparks dienen sollen.

Der Ingenieur berief sich zudem auf Anregungen aus dem ehemaligen Stadtrat zum Bau eines Kneippbeckens. Er wies auf eine Wassertretanlage in der Nähe des Waldjugendheimes hin. Neben dieser ehemaligen Anlage der städtischen Wasserversorgung befindet sich noch ein leistungsfähiger Brunnen, der das Kneippbecken versorgen soll.

Die Kosten für das Gesamtprojekt, einschließlich der neuen, „von der Südwasser angeregten Wasserleitung“, bezifferte Oberndorfer mit circa 530 000 Euro. Auf Nachfrage reduzierte er die Gesamtkosten „ohne Kneippbecken“ auf 390 000 Euro. Für den Bau des Beckens hielt er „auch einen niedrigeren Betrag“ für möglich.

Zur Nutzung der Stellplatzmöglichkeit für Wohnmobile verwies Karl Lorenz auf Kataloge der Reisebranche, in die Eschenbach mit seinem Naherholungsgebiet aufgenommen wird. Die Abstimmung über die vorgetragenen Projekte fiel unterschiedlich aus. Herrschte zu Wasserleitung, Gehweg und Parkplätzen Einstimmigkeit, gab es für das Kneippdecken und die Servicestation für Wohnmobile jeweils zwei Gegenstimmen.

„Im Anwesen Walberer sind bereits fünf bis sechs Fahrzeuge gelandet.“ Mit dieser Information eröffnete Marcus Gradl die Beratung und Beschlussfassung zur „Installation von Schutzplanken“ in der Speinsharter Straße. Für den Bürgermeister waren spektakuläre Unfälle, stets bedingt durch stark überhöhte Geschwindigkeit am Ortseingang aus Richtung Tremmersdorf, Anlass, den Bau einer Schutzplanke zu fordern. Er sprach von großem Glück, dass bisher keine Personenschäden zu beklagen gewesen waren, und rief dazu auf, „nicht länger zu warten, bis etwas passiert“. Zwar seien die Schutzplanken optisch betrachtet nicht vorteilhaft, jedoch gehe Sicherheit vor Schönheit. Der Stadtrat stimmte dem Vorhaben des Staatlichen Bauamts zu, das auch die Kosten von 2500 Euro trägt.

Nach vorausgegangenen Beratungen beschloss das Gremium zur zeitlichen Lösung der Platzprobleme im Kindergarten, Container aufzustellen und einen bisher nur überdachten Spielbereich in einen Mehrzweckraum umzuwandeln. Im Haushaltsplan 2020 sind für Baumaßnahmen in der Einrichtung bereits 233 000 Euro angesetzt. Weitere Maßnahmen sollen folgen. Im Investitionsprogramm bis 2023 ist der Eintrag „Tageseinrichtung für Kinder – Neubau“ enthalten.

Zustimmung fand der Bauantrag zum Abriss eines nicht ausgebauten Dachgeschosses in der Heideleite mit anschließender Aufstockung des Wohngebäudes. Den beabsichtigten Neubau einer 96 mal 90 Meter großen Lager- und Montagehalle, verbunden mit einem Zwischenbau zu einer bereits bestehenden Halle, der Firma Schug Real Estate GmbH & Co.KG kommentierte Gradl mit den Worten: „Für den Bau der Werkhallen der Firma Lippert wird ein wahnsinniges Tempo vorgelegt.“ Als ergänzende Rahmenbedingung für das Wirtschaftsunternehmen hielt er die Schaffung von Wohnraum für dringend erforderlich.

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