Der Startschuss für eine ganztägige Ferienbetreuung durch "Learning Campus" fiel durch einen Beschluss des Stadtrats am 11. Februar 2010. Seither hat sich die Betreuungsmaßnahme im Terminkalender der Eschenbacher Eltern fest etabliert und wird in den ersten drei Augustferienwochen gut angenommen.
Bürgermeister Peter Lehr verwies auf die bisherigen Vereinbarungen mit dem "Campus"-Team, nach denen die Ferienzeit bisher stets auf drei Jahre im Vorgriff vereinbart wurde. „Da beide Parteien jeweils jährlich kündigen könnten, ist aus Sicht der Verwaltung ein Beschluss zur dauerhaften Fortführung von Vorteil“, versicherte der Bürgermeister und begründete dies auch damit, dass dadurch Wiederholungsbeschlüsse zur Ferienfreizeit entfallen können. Das Gremium schloss sich dieser Argumentation an und beschloss:
„Der Stadtrat stimmt der dauerhaften Fortführung der Ferienfreizeit zu. Die Zuzahlung zur Betreuungsmaßnahme beträgt 65 Euro je gebuchter Woche und Kind. Sollte eine Anpassung der Zuzahlung erforderlich werden, hat der Stadtrat hierüber zu entscheiden. Die Finanzmittel sind im Verwaltungshaushalt des jeweiligen Haushaltsjahres einzuplanen.“
Mit diesem Beschluss trägt die Kommune weiterhin die Hälfte des von "Learning Campus" erhobenen Teilnehmerbeitrags. Den Stadträten lag eine Aufstellung vor, nach der seit dem Jahr 2015 zwischen 45 bis 94 Kinder während drei Wochen der Sommerferien betreut würden. Die Jahresausgaben der Stadt lagen dafür zwischen 2925 und 5170 Euro.
Da in den vergangenen Jahren auch Gespräche über eine Betreuung während der Oster- und Pfingstferien geführt wurden, fragte Marcus Gradl wegen deren Einführung nach. „Dieses Angebot fand bei Eltern kein Interesse“, versicherte der Bürgermeister. Als Thomas Riedl den Rückgang der Teilnehmer auf 60 im Jahr 2018 und auf 45 in diesem Jahr hinterfragte, sah Jugendbeauftragte Karolina Forster den Geburtenrückgang als teilweisen Grund dafür an und versicherte auf Nachfrage, dass die jeweils erbetenen Rückmeldungen der Eltern „nur positiv“ waren.
„Tag der offenen Gartentür“
Ohne weitere Besprechung segnete der Stadtrat zwei gewerbliche Bauanträge ab. Susanne Gradl will in der Weidelbachstraße eine Lager- und Fahrzeughalle in der Größe von 30 mal 12 Meter und Erich Zehrer in der Gossenstraße eine Lagerhalle mit Büro im Ausmaß von 24 mal 12 Meter errichten.
Dritter Bürgermeister Klaus Lehl bezog sich auf den kürzlichen Beschluss einer Zusammenkunft des Obst- und Gartenbauvereins mit Gartenbesitzern, am 28. Juni 2020 in Eschenbach einen „Tag der offenen Gartentür“ zu veranstalten. Er sah in dieser Veranstaltung, zu der er circa 3000 Besucher erwarte, eine besondere Außenwirkung auf die Rußweiherstadt und rief zu weiteren Teilnahmemeldungen beim Vorstand des Obst- und Gartenbauvereins auf.
Die missbräuchliche Nutzung der Verbindung zwischen Speinsharter Straße und Marienplatz durch Autofahrer wird zum Ärgernis für Passanten, die zum Teil gar überhöhte Geschwindigkeit beklagen. Ludwig Schneider machte sich zu deren Sprecher und brachte den Wunsch nach einem im Bedarfsfalle abnehmbaren „Pfosten als Hindernis an der B 470-Unterführung“ vor. Bürgermeister Peter Lehr kündigte eine Prüfung mit der Polizeidienststelle an.
Die Erschließungsarbeiten im Baugebiet "Esperngasse Ost" nahm Marcus Gradl zum Anlass, um auf den wenig vorzeigbaren Zustand der Außenmauer des Friedhofs zu verweisen. Er verglich ihn mit dem sanierten Bereich der Innenmauer und hielt es für sinnvoll, auch den Mauerbereich ansehbar zu machen, der den künftigen Wohngebäuden zugewandt ist.












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