Eschenbach
16.06.2019 - 09:41 Uhr

Liebe gedeiht seit 50 Jahren

Die Abendsonne leuchtete über Apfelbach, als Helmut und Brigitte Eckert ihre Ehe vergoldeten. Am 13. Juni 1969 hatten sie sich vor Bürgermeister Walter Ficker und am 14. Juni vor Pfarrer Josef Jungtäubl das Ja-Wort gegeben.

Mit Bürgermeister Peter Lehr, Pfarrvikar Chinedu Paul Ezenwa (von rechts) und der Familie feiern Brigitte und Helmut Eckert goldene Hochzeit. Bild: rn
Mit Bürgermeister Peter Lehr, Pfarrvikar Chinedu Paul Ezenwa (von rechts) und der Familie feiern Brigitte und Helmut Eckert goldene Hochzeit.

Die Jubiläumsfeier wurde zu einem Gartenfest, bei dem erneut weltliche und kirchliche Würdenträger ihren Segen gaben – diesmal nur in Form von Gratulation. Auch Bürgermeister Peter Lehr und Pfarrvikar Chinedu Paul Ezenwa gesellten sich zum Kreis der großen Familie. Die Feier, die bei Tochter Carmen stattfand, hatten die Kinder des Jubelpaares organisiert.

Helmut Eckert, im Oktober 1948 in Eschenbach geboren, erlernte nach dem Besuch der Volksschule bei Herbert Reindl das Spengler- und Installateurhandwerk. Während der Gesellenjahre, unterbrochen von 18 Monaten Wehrdienst bei der Panzertruppe, vertiefte er die erworbenen Kenntnisse und wechselte 1977 zum Team der Stadt. Offiziell wurde er vom Schulverband beschäftigt. Bis zum Eintritt in den Ruhestand verkörperte er in der Volksschule, die während seiner Dienstzeit den Namen Markus-Gottwalt-Schule erhielt, den Idealtyp der heutigen Hausmeistergeneration. Bei Schulleitern, Lehrkräften, Reinigungspersonal und Schülern war er als Handwerker für alle Fälle und jedwede Situation geschätzt und anerkannt. In seiner Freizeit ist Helmut Eckert eine wertvolle Stütze bei der Reservistenkameradschaft.

Seine Frau Brigitte, geborene Bolze, erblickte im Oktober 1950 in der Lutherstadt Eisleben, der Stadt des Kupferschieferbergbaues und Geburts- und Sterbeort des Reformators Martin Luther, das Licht der Welt. Noch vor dem Mauerbau wandte sich die Familie vom SED-Staat ab, fasste für einige Zeit in Berlin Fuß und erreichte 1961 den Landkreis Eschenbach. Nach einem einjährigen Zwischenaufenthalt in Tremmersdorf fand sie in Eschenbach eine Dauerbleibe. Brigittes Kinder- und Jugendzeit war verbunden mit Schulbesuchen in vier Bildungseinrichtungen. Es folgten Tätigkeiten bei den Firmen Hirschmann und Gossen und ab 1982 in der Volksschule. Das Familienleben bereichern die Familien von zwei Söhnen, zwei Töchtern und drei Enkelkinder.

 
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