10.07.2019 - 16:53 Uhr
EschenbachOberpfalz

Lippert will für Stadthalle in Eschenbach sorgen

Bekommt Eschenbach endlich eine richtige Stadthalle? Hubert Schug, Geschäftsführender Gesellschafter der Firma Lippert, will eine Halle für sein Unternehmen bauen, von der auch die Stadt profitieren könnte.

von Matthias Schecklmann Kontakt Profil

Hubert Schug, Geschäftsführender Gesellschafter der Lippert GmbH, hat klare Vorstellungen, wenn es um eine Halle mit Kantine für sein Unternehmen geht. "Durch die hohe Mitarbeiterzahl der Firma Lippert ist eine Kantine notwendig", sagt er und denkt zudem an einen Pächter für die Halle. Doch davon soll auch die Stadt Eschenbach profitieren.

"Eine Kantine alleine ist nicht rentabel, deswegen könnten wir gleich noch ein Problem in Eschenbach lösen", erklärt Schug. Mit diesem Problem meint er, dass es keine passende Halle für Festivitäten gibt. "Eine Stadt- und Festhalle, mit der wir rentabel wirtschaften können. Dadurch würden wir zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen", ist er überzeugt. Die Stadt oder Vereine könnten sich dann in die Halle einmieten und ihre Veranstaltungen abhalten.

Selbst die Parkplätze könnten so doppelt genutzt werden. "Unter der Woche von den Mitarbeitern und am Wochenende oder am Abend von den Besuchern der Festhalle", erklärt Schug. Dem Stadtrat wurde das Projekt bereits vorgestellt. Das Architekturbüro Lenk aus Eschenbach hat den Räten erste Entwürfe gezeigt. Schug stellt sich eine Halle mit einem Fassungsvermögen für rund 600 Menschen vor. Zu den Kosten kann er noch nichts sagen, aber es werde sicherlich ein "Millionenprojekt". Die Resonanz im Stadtrat sei überwiegend positiv ausgefallen, verriet er. "Ich kann nur sagen, dass die Stadt das Bauprojekt unterstützt", sagt Bürgermeister Peter Lehr.

Die Halle will Schug auch für den Empfang internationaler Geschäftspartner nutzen. "Optisch muss deswegen schon ein gewisser Standard da sein." Eine Konkurrenz zu anderen Veranstaltungsorten in Eschenbach, wie zur SCE-Halle am Sportplatz, sieht er nicht.

Seit Jahren werde schon über eine Stadthalle in der Rußweiherstadt diskutiert. "Ich glaube, dass wir jetzt einen Ansatz haben, der brauchbar und machbar ist. Zudem noch kostensparend für die Stadt. Eine positive Sache für alle Seiten", meint Schug. Einen konkreten Zeitplan, wann die Halle gebaut werden soll, gibt es noch nicht. Aber Schug verspricht, dass "es keine 15 Jahre mehr dauern werde", sondern dass das Projekt in "absehbarer Zeit" umgesetzt werde.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Nachrichten per WhatsApp und Facebook Messenger

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.