05.08.2020 - 10:28 Uhr
EschenbachOberpfalz

Marcus Gradl neuer Schulverbandsvorsitzender

Der Schulverband Eschenbach brauchte einen neuen Vorsitzenden. Auf Peter Lehr folgt nun Marcus Gradl.

Marcus Gradl (rechts) übernimmt von Peter Lehr den Vorsitz des Schulverbandes Eschenbach.
von Walther HermannProfil

Das Ergebnis der Kommunalwahlen im vergangenen März führt nicht nur in den Rathäusern zu personellen Veränderungen. Auch der Schulverband mit den beteiligten Gemeinden Eschenbach, Schlammersdorf, Speinshart und Vorbach musste, bedingt durch neue amtierende Bürgermeister, neu wählen.

In der Aula der Markus-Gottwalt-Schule dankte der scheidende Vorsitzende, Peter Lehr, der Schulleitung für deren Tätigkeit und betonte, dass der Schulverband dafür den finanziellen Rahmen herstellt. "Die pädagogische Arbeit muss laufen", unterstrich er und dankte dem Rektorenduo Wolfgang Bodensteiner und Anja Bräu für die optimale Fortsetzung der Arbeit ihres Vorgängerduos Otmar Buchmann und Günther Wiehle. Lehr würdigte die ergänzende Arbeit der Jugendsozialarbeiterin Maria Rübe-Hitzinger und dankte auch dem Elternbeirat.

In seinen überleitenden Worten zur Wahl des Schulverbandsvorsitzenden sprach er vom traditionellen Vorsitz durch den Eschenbacher Bürgermeister. Vorbachs Bürgermeister Alexander Goller nahm den "gespielten Ball" auf und schlug daher Marcus Gradl vor, der in einem geheimen Wahlgang einstimmig gewählt wurde. An ihn übergab Lehr die weitere Leitung der Versammlung. Die erste Amtshandlung Gradls bestand darin, seinem Vorgänger für dessen bisheriges Wirken zu danken und ihn mit Gutschein und Wein zu verabschieden.

Einigkeit bestand darüber, weiterhin nur einen Stellvertreter zu wählen. Der dafür vom Schlammersdorfer Bürgermeister Johannes Schmid vorgeschlagene Alexander Goller wurde als Nachfolger von Werner Roder ebenfalls einstimmig gewählt. Zu den Inhalten einer Geschäftsordnung nahm Eschenbachs Geschäftsleiterin Heike Biersack Stellung. Sie stellte die nur geringfügig geänderten Inhalte der bisherigen Satzung vor, die vor allem durch Gesetzesänderungen erforderlich wurden. Die Versammlung nahm die neue Satzung an.

Für November kündigte Rektor Bodensteiner ein Motivationstraining für Eltern und Schüler durch Maria Rübe-Hitzinger an. Er sah in der Veranstaltung einen Bildungsauftrag und berief sich auf die Trägerschaft des Fördervereins. Über ein neues IDU-Programm zu Notenverwaltung und der Führung der Anwesenheitsliste informierte Vorbachs Bürgermeister Goller. Die Mitglieder des Schulverbandes kündigten an, sich mit den Inhalten des Programms zu befassen, diese mit der bisher verwendeten Version zu vergleichen, um dann festzustellen, ob der Umstieg auf IDU sinnvoll erscheint.

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