20.11.2019 - 12:37 Uhr
EschenbachOberpfalz

Mehr für die Jugend tun

„Eschenbach gestalten und vorwärts bringen“: Mit diesem Ziel geht die Überparteiliche Christliche Wählergemeinschaft in die Kommunalwahlen 2020. 16 Listenkandidaten plus 2 Nachrücker stehen dafür bereit.

Die Listenkandidaten der ÜCW um ihre "Nr. 1", Andreas Hermann (Mitte).
von Jürgen MaschingProfil

"Jung. Dynamisch. Stark." So lautet der Slogan auf der Homepage der Überparteilichen Christlichen Wählergemeinschaft (ÜCW). Und genauso präsentierte sie sich bei ihrer Nominierungsversammlung: Mit einem vollen Saal startete sie im Hotel Rußweiher in den Wahlkampf. Andreas Hermann begrüßte dort neben den Mitgliedern unter anderem den CSU-Bürgermeisterkandidaten Marcus Gradl, Susanne Reithmayer und Marina Placzek von der JU sowie natürlich Hannelore Ott, die Gründerin der ÜCW.

„Ich stelle euch hiermit ein starkes Team für die Stadtratswahl 2020 vor“, betonte Hermann in seiner Rede. Der „bunt zusammengewürfelte Haufen“, wie er lächelnd betonte, umfasst neben ihm selbst noch weitere 15 Bewerber, die jeweils einstimmig gewählt wurden.

Bei der Vorstellung widmeten sich die Kandidaten verschiedenen Themen, die ihnen besonders am Herzen liegen. Ein großer Aspekt dabei war besonders der Wohnraum in der Rußweiherstadt. „Wir müssen die Wohn- und Lebensqualität in Eschenbach wieder steigern“, forderte zum Beispiel Roland Götz.

Aber auch andere Bereiche wurden angesprochen: neben der Verkehrssituation mit Blick auf die B 470 etwa die Belebung der Innenstadt, natürlich die Freizeitangebote am Rußweiher oder ein besseres Stadtmarketing beispielsweise für den Tourismus. Ein Punkt stand bei allen Kandidaten auf der Agenda: mehr für die Jugend tun. „Wir brauchen einen Jugendtreff“, waren sich alle einig: „In Eschenbach wird viel zu wenig für die Jugend getan.“

Hannelore Ott wünschte alles Gute und freute sich über die zum Teil noch sehr jungen Mitglieder. „Ich mache seit 50 Jahren SC Eschenbach-Leichtathletik und ich weiß, was die Jugend will. Sie wissen am besten, was die Jugend will – einen eigenen Raum, sonst nichts“, sagte Ott. Bürgermeisterkandidat Marcus Gradl freute sich, dass "so eine starke Liste" aufgestellt worden sei und schaute positiv in den Wahlkampf: „Des pack ma, Jungs“, erklärte er abschließend.

Im Blickpunkt:

Die Kandidaten

Die Listenplätze belegen: 1. Andreas Hermann, 2. Roland Götz, 3. Cordula Schrembs, 4. Michael Dromann, 5. Andrea Hausner, 6. Benjamin Müller, 7. Sylke Riedl, 8. Lucas Rauch, 9. Sigrid Aschenbrenner, 10. Alexander Gradl, 11. Katharina Diertl, 12. Christian Wiesent, 13. Sabrina Walter, 14. Roland Völkl, 15. Corinna Dromann, 16. Jürgen Schäffler. Ersatzkandidaten sind Maximilian Gradl und Michael Holl.

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