Vor gut zwei Wochen wurde über Facebook bekannt, dass der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger jeden Landkreis und jede kreisfreie Stadt mit einem Ballen Vliesstoff der Qualitätsstufe FFP 2 versorgt. Daraus könnten 2000 Mund- und Nasen-Masken für höhere Ansprüche hergestellt werden. Sofort meldeten sich auch in Eschenbach Freiwillige, um solche Masken zu nähen. Als Koordinatorin wandte sich Sylke Riedl an zweitem Bürgermeister Karl Lorenz. Bei mehreren Telefonaten mit dem Lagezentrum der Landkreise Neustadt und Tirschenreuth erfuhr der Kreisrat schließlich, dass sich bereits mehr als 40 Gruppen aus dem Landkreis Neustadt gemeldet hatten und die Verteilung bereits zentral vergeben ist.
Die Enttäuschung darüber legte sich in der Rußweiherstadt wieder, als nach dem Palmsonntag die telefonische Nachricht kam, dass für Eschenbach zehn Pakete mit Nähmaterial bereitstehen. Unverzüglich holte Lorenz diese Pakete ab und verteilte sie an die freiwilligen Näherinnen, die noch in der Karwoche ganze Arbeit leisteten. Auf Nachfrage über den Landtagsabgeordneten der Freien Wähler,Tobias Gotthardt, im Wirtschaftsministerium erhielt er zudem die Antwort, dass im April nochmals mit zwei Lieferungen des Vliesstoffs zu rechnen ist.
Inzwischen wurde auch bekannt, dass bereits viele weitere fleißige Näherinnen Masken für Ärzte, Krankenhäuser und pflegerische Einrichtungen herstellen. Zweiter Bürgermeister Lorenz bedankt sich auch im Namen der Stadt bei den motivierten Bürgerinnen für diesen selbstlosen Einsatz.













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