Die Wahlversammlung war erforderlich geworden, weil der am 17. März zum neuen Vorsitzenden gewählte Helmut Lenuweit am 21. März verstorben war. Lenuweits Vorgänger Manfred Dörner jun., der die Kameradschaft seither kommissarisch leitete, wertete vor einem stillen Gedenken die Anwesenheit von Bürgermeister Peter Lehr und fünf Kreis-/Stadträten als Wertschätzung der soldatischen Gemeinschaft. Er gab bekannt, dass die Wahlergebnisse vom 17. März bestand haben und die vom Registergericht geforderte erneute Wahl nur den ersten Vorsitzenden betrifft.
Wahlausschussvorsitzender Peter Lehr erklärte, dass sich die Verantwortlichen Gedanken über den künftigen Vorsitzenden gemacht „und einen jungen Kameraden ins Auge gefasst haben“. Als „Geburtshelfer“ meldete sich Ludwig Schneider zu Wort und schlug Andreas Betzl vor. Der Angehörige der Luftwaffe studiert zurzeit an der Bundeswehr-Uni in München.
Nach seiner Wahl erinnerte Betzl an ein nach dem Ableben Lenuweits mit seinem Luftwaffenkameraden Schneider geführtes Gespräch, während dem er sich zur Übernahme von Verantwortung bei der KSK bereit erklärt hatte. Er gab einen Abriss seiner zwölfjährigen Dienstzeit bei der Bundeswehr und versicherte: „Ich freue mich auf die kommende Zeit in eurer Kameradschaft.“ Im Blick hatte er bereits die Teilnahme an der 100-Jahr-Feier der Nachbarkameradschaft Speinshart, eine Satzungsänderung und einen Weinabend im Herbst.
Bürgermeister Lehr freute sich, dass die KSK mit Andreas Betzl einen jungen und agilen Vorsitzenden gefunden hat, der deren lange Tradition fortführen wird. Er dankte Ludwig Schneider, „der die Fäden gezogen hat“, und wünschte Betzl für die kommenden drei Jahre viel Erfolg. In seinem Schlusswort leitete Dörner, der nach dem Ende seiner Dienstzeit bei der Luftwaffe im Januar 2012 zum Vorsitzenden der KSK gewählt worden war, über zu einem Kameradschaftsabend.













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