12.12.2019 - 13:12 Uhr
EschenbachOberpfalz

„Warum wird nicht öfter geblitzt?“

Bei warmen Getränken wird über so manches Thema diskutiert: Wieder kommen viele Bürger zum Ortsteilgespräch, das der CSU-Bürgermeisterkandidat Marcus Gradl diesmal in der Industriestraße abhält. Und auch dort ist der Verkehr das Hauptthema.

Ohne Gehwege und mit Geschwindigkeitsbegrenzung auf 50 Stundenkilometer: Letztere werde von vielen Fahrzeugen in der Industriestraße nicht eingehalten, monierten die Teilnehmer am Ortsteilgespräch der CSU.
von Jürgen MaschingProfil

Vor allem über die Situation in der Industriestraße wurde dabei an den Feuerkörben viel geredet. Einige Bürger monierten, dass Gehwege zum Industriegebiet vollständig fehlten. „Die Leute müssen auf der Straße laufen. Wenn die Lkws parken, ist das bei dem Verkehr sehr schwierig und gefährlich“, merkte ein Besucher an.

Geschwindigkeiten würden von den Fahrzeugen grundsätzlich nicht eingehalten. „Warum wird hier nicht öfter geblitzt?“, fragten deshalb viele Teilnehmer. Auch die Stellplatzsituation ist ihrer Ansicht nach sehr unzureichend, ebenso die Verkehrsführung und der Straßenzustand im Allgemeinen.

Weitere Themen waren auch bei dieser Veranstaltung der Rußweiher und die Blaualgen-Problematik dort. Wie geht es dort weiter im Jahre 2020? Dazu regten die Besucher an, mehr Feste auf dem Gelände zu veranstalten.

Die Besucher freuten sich, zwanglos über ihre Probleme - unter anderem zu wenige Bauplätze und Industrieerweiterung - sprechen zu können. Sie waren erfreut über die Bürgernähe und wünschten sich diese Veranstaltungen auch nach dem März 2020.

Marcus Gradl erklärte, dass er die Ortsteilgespräche auch nach der Wahl fortsetzen möchte. „Ein bis zwei Bürgergespräche im Jahr sind möglich“, sagte er, verwies aber auch auf die CSU/ÜCW-Bürgergespräche, die bereits seit mehreren Jahren abgehalten werden.

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