„Blaualgen tun uns nix beim Reden“, lautete Gradls Motto, nachdem das Rußweiherbad aus diesem Grund geschlossen werden musste. Und so kamen trotzdem viele Bürger zum Eingang an den Rußweiher und suchten das Gespräch.
Der Hochseilgarten mit dem Wunsch nach besseren Öffnungszeiten war ein Thema, aber auch die Straßenzustände in manchen Gebieten der Stadt sprachen die Bürger an. „Was aber immer wieder angesprochen wurde, war der Rußweiher“, sagte Gradl. „Viele wünschen sich, dass hier mehr daraus gemacht wird.“ Seespiele, Feste und andere kulturelle Veranstaltungen auf der Seebühne wurden beispielsweise genannt. „Wir haben hier eine wunderbare Location, sie wird nur nicht genutzt“, meinte eine Eschenbacherin.
Auch viele Auswärtige gesellten sich zum Politik-Talk, sie wollten jedoch eigentlich schwimmen gehen. „Viele wussten gar nichts von der Sperrung und waren natürlich enttäuscht“, sagte Gradl. Aber auch hier kamen einige Punkte zur Sprache, so zum Beispiel, dass die Anlage am Rußweiher länger geöffnet haben sollte. „Gerade wenn es am Abend etwas frischer wird, könnte man sich dort hinsetzen und eine Pizza essen“, meinte ein Gast.
Nachgefragt: Sind Veranstaltungen am Rußweiher möglich?
Bürgermeisterkandidat Marcus Gradl will den Rußweiher wieder bekannter machen. "Das wird auch Eschenbach nutzen. Wir müssen den Tourismus beleben und auch den Eschenbachern wieder etwas bieten", sagt er. Dabei denkt der CSU-Politiker zum Beispiel an kleine Konzerte auf der Seebühne. "Die wurde extra gebaut und wird inzwischen als Liegefläche benutzt", moniert er. Doch sind Konzerte überhaupt möglich? Gradl ist überzeugt: "Klar, ist das machbar. Es gab ja früher schon Veranstaltungen am Rußweiher. Natürlich müssen die Haftungsfragen geklärt und Auflagen gemacht werden."













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