Vor allem nachts kontrolliert die Eschenbacher Polizei derzeit vermehrt, denn ab 21 Uhr gilt die Ausgangssperre. "Wer da unterwegs ist, muss damit rechnen, dass er kontrolliert wird", betont Dienststellenleiter Werner Stopfer. Die meisten Autofahrer, die die Beamten anhalten, hätten aber einen triftigen Grund, unterwegs zu sein. Zum Beispiel sind sie auf dem Weg zur Arbeit. "Die Leute haben oft Bescheinigungen vom Arbeitgeber dabei", berichtet der Polizeichef. Sollte es daran Zweifel geben, würde die Polizei den Arbeitgeber auch kontaktieren, macht er klar.
Einzelne Verstöße gegen die Ausgangssperre habe es aber bereits gegeben. Schon gleich am ersten Tag des "harten Lockdowns" fiel einer Streife gegen 1 Uhr ein Auto in Pressath auf. Die beiden jungen Männer gaben an, von einem nächtlichen Meeting ihrer Firma zu kommen. Weil aber auch der Verdacht des Drogenkonsums vorlag, hat die Polizei in diesem Fall weitere Ermittlungen eingeleitet. Stopfer ist sich zudem bewusst, dass stets eine gewisse Dunkelziffer bestehen bleibe, "weil wir nicht überall in die Wohnhäuser rein schauen können, ob da Feiern laufen".
Verstärkt nachts kontrolliert werden deshalb auch an Weihnachten die Straßen. Denn selbst an diesem Tag und den darauffolgenden Feiertagen gilt: Ab 21 Uhr muss jeder Autofahrer und Spaziergänger zu Hause sein. "Wenn jemand eine Zigarette draußen raucht, mein Gott, das wäre in Ordnung, aber er darf sich halt nicht vom Haus weg bewegen", betont Stopfer.















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